Goldpreis Entwicklung nur auf Zwischenetappe?
Do, Okt 8, 2009
Was haben Sicherheit liebende Anleger und ein ausgesprochen schwacher US-Dollarkurs gemeinsam? Richtig – beide greifen dem Goldkurs ordentlich unter die Arme. Schon gestern wurde an dieser Stelle über die üppigen Kurssprünge des Preises je Feinunze Gold berichtet. So war zunächst davon die Rede, dass die derzeitige Jahres-Bestmarke von mehr als 1036 US-Dollar je Feinunze längst nicht das Ende der Fahnenstange sein könnte.
Knapp unter der Marke von 1095 Euro, so hieß es gestern, könnte der Goldkurs möglicherweise schon bald seinen Platz finden. Doch schon heute gehen die Spekulationen vielerorts noch ein ganzes Stück weiter. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen mit einem weiterhin sinkenden Dollarkurs sowie einer steigenden Inflationsgefahr, halten einige Analysten sogar Kursentwicklungen für nicht unwahrscheinlich, die den Preis für Gold in Richtung der 2000-Dollar-Marke treiben könnten.
Vor allem in den USA herrscht nach wie vor die Angst vor einer drohenden Inflation vor, weil viele fürchten, die Notenbank könnte zuviel Kapital in den Markt pumpen und so der Inflation Vorschub leisten. Im gleichen Maße sorgen sich die Anleger auch um die steigende Verschuldung der USA.
Tags: Aktien, Analysten, Anleger, Börse, Feinunze, Goldpreis, Jahreshoch, Prognosen, Sicherheit


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