Deutsche Bank schreibt schwarze Zahlen im Privatkunden Sektor
Mi, Okt 21, 2009
Zum Wochenbeginn waren es vor allem die Gerüchte um einen möglichen Einstieg im italienischen Bankengeschäft mit den Privatkunden, die für die Deutsche Bank ein ordentliches Maß an Aufmerksamkeit bringen konnte. Angeblich will die größte deutsche Banken rund 150 Filialen der italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena übernehmen, ohne dass es bisher genaue Informationen zum Wann und Wie gibt. Sicher bekannt ist inzwischen aber, dass man durch den Kauf der Bank-Unie auf dem niederländischen Markt verstärkt aktiv werden will.
Doch auch hierzulande ist es den aktuellen Fakten nach gerade das Privatkundengeschäft, dass sich positiv in den Bilanzen der Deutschen Bank bemerkbar machen konnte. Endlich erreichte die deutsche Nummer Eins wieder schwarze zahlen, nachdem zuletzt auch hier schmerzliche Verluste eingefahren worden waren. Besserung erreichte die Bank unter anderem durch die Übernahme von Anteilen der Postbank oder die Direktbank Norisbank in den vergangenen Jahren.
Den eigenen Verdienst im Quartal 3 dieses Jahres gibt die Deutsche Bank mit knapp 1,4 Milliarden Euro an. Das ist fast eine Milliarde Euro mehr als der Überschuss im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Mitverantwortlich für die günstigen Entwicklungen sind allerdings auch zusätzliche steuerfreie Erträge sowie das Absolvieren einiger Steuerprüfungen. Im Bereich des Kernkapitals bringt es die Deutsche Bank nun auf knapp 11,7 Prozent.
Tags: Übernahme, Bank-Unie, Deutsche Bank, Geschäftsjahr, Italien, Privatkunden, Quartalszahlen, Umsatz


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