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Die Renaissance des Sparbuchs und der Sicherheit

Di, Okt 27, 2009

Analysen

Mit niedrigen Renditen ließen sich in den vergangenen Jahren nicht einmal die kleinen Privatanleger abspeisen. Auch Kleinanleger versuchten nur zu gerne an der Börse ihr Glück. Und scheiterten dabei im Verlauf der Finanzkrise vielfach Großteile ihrer Ersparnisse. Von dieser Risikobereitschaft ist inzwischen nichts mehr zu sehen bei den deutschen Sparern.

Modelle wie das Festgeldkonto, das Sparbuch oder die klassischen Bundesschatzbriefe sind mittlerweile wieder gefragt wie in den Zeiten, als eher Konservatismus als Mut zum Risiko angesagt war. Nichts geht scheinbar über die Sicherheit der Einlagen. So erklärt sich denn auch, dass die deutschen Verbraucher ihre Sparquote laut der Statistik des DSGV, des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands von 10,8 Prozent im Jahr 2008 auf nunmehr immerhin 11,2 Prozent aufgebessert haben. Zuletzt wurden solche Ergebnisse Anfang der 1990er beobachten.

Also deutlich vor dem so genannten Boom der New Economy. Am bisherigen Sparverhalten wird sich nach Auffassung von Experten auch in den kommenden Monaten nichts ändern, das bestätigen auch die Analysen und Vorhersagen des Wiesbadener Bundesamtes für Statistik. Derzeit belaufen sich die Spareinlagen der Anleger auf eine Gesamtsumme von etwa 96 Milliarden Euro. Das entspricht fast dem Vierfachen des Wertes aus dem Jahr 2006.




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