GM ruft Opel Mitarbeiter zur Zurückhaltung auf
Nach und nach machen die Mitarbeiter an den verschiedenen europäischen Opel-Standorten doch auf sich und ihr Schicksal aufmerksam im Zuge der neuen Meldungen über einen Verbleib des Traditionsautokonzerns Opel im Konzerngeflecht des amerikanischen Herstellers General Motors. Die Betriebsräte hatten schon zum Mittag Proteste gegen die geplanten Sanierungskonzepte aus den USA angemeldet.
Bei GM äußert man dies bezüglich nur Warnungen in Richtungen der Betriebsräte und Gewerkschaften. Als Bestätigung ihrer Warnungen nutzen sie das wohl wirksamste Argument, dass General Motors zur Verfügung hat. So weist man darauf hin, dass das Ausbleiben einer unerlässlichen Lösung für die Restrukturierungen beim Autohersteller Opel aller Wahrscheinlichkeit nach eine Insolvenz zur Folge haben werde.
Von Seiten der Mitarbeiter und ihrer Vertretungen sei also dringlich eine Kooperationsbereitschaft nötig. Einen Unterschied zwischen GM und Magna als neuer/alter Mutterkonzern will man beim Management von General Motors schlicht nicht erkennen. Am morgigen Tage sollen erste Warnstreiks stattfinden vor den deutschen Opel-Werken, so der Gesamtbetriebsrat in aktuellen Meldungen. Die Angst vor massivem Stellenabbau grassiert erneut bei den Opelanern.
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Mi, Nov 4, 2009
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