Opel soll weiterhin zu GM gehören
Mi, Nov 4, 2009
Wenn andere für die Sanierung des Opel-Konzern vom Staat Hilfszahlungen erhalten, wieso sollten wir dann nicht selbst den Versuch der Neuausrichtung wagen? So oder so ähnlich wenigstens scheint beim US-Automobilhersteller die Argumentation abzulaufen, die dazu geführt hat, dass man Opel doch im Konzern behalten will. Damit stößt man in den USA bei General Motors sowohl der Bundesregierung, vor allem aber eben auch dem Übernahme-Kandidaten Magna in gewisser Weise vor den Kopf.
Über Wochen hinweg galt es als sicher, dass Magna Opel übernehmen würde. Bis sich die Brüsseler EU-Kommission in dieser Sache einmischte und Kritik an den Plänen für die Sanierung und den Verkauf von Opel äußerte. Die Folge ais finanzieller Sicht für GM: Schon Ende November muss nun der Brückenkredit zurückgezahlt werden, den der deutsche Staat bereitgestellt hatte.
GM zeigt bereits Bereitschaft in dieser Sache. Man wolle den Steuerzahler nicht unnötig belasten. Bei den Mitarbeitern von Opel selbst sorgen die Meldungen aus nachvollziehbaren Gründen erneut für Sorgenfalten. Doch nicht alle sehen nun negative Veränderungen auf sich und ihren Arbeitgeber zukommen. Eher ist es die erneute Ungewissheit, die man kritisiert. Dass bei allen möglichen Lösungskonzepten Arbeitsplätze auf der Strecke bleiben werden, darüber ist man sich bei den Opelanern ohnehin im Klaren.
Tags: Arbeitsplätze, Übernahme, Brückenkredit, General Motors, Magna, Mitarbeiter, Opel, Opelaner, Sanierung


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