Bernanke: FED hat schwächelnden Dollarkurs stets im Blick
Di, Nov 17, 2009
Immer wieder wurde zuletzt Kritik laut, weil die FED angeblich zu wenig zur Tat schreite, um etwas gegen den fortgesetzten Schwund beim Wert des US-Dollars zu unternehmen. Ben Bernanke, seines Zeichens Chef der FED, gab nun jedoch Entwarnung: Man hab sehr wohl zu jeder Zeit die Abwertung des Greenbacks unter Kontrolle, um im echten Ernstfall erneute Maßnahmen ergreifen zu können.
Bernanke betont in seinen Statements vom Wochenbeginn aber auch einmal mehr den Einfluss der momentanen Gefahr einer Inflation auf die Reservewährung US-Dollar. Als Instanz sei die FED vor allem dazu da, die Preise auf dem Binnenmarkt stabil zu halten und dem Arbeitsmarkt Sicherheit zu geben. Belange, die unmittelbar den Kurs des Dollars betreffen, seien in erster Linie Sache einmal Aufgabe des Finanzministeriums.
Infolge der Aussagen des Experten Bernankes Äußerungen konnte sich der US-Dollar insbesondere im Vergleich zum Euro spürbar verbessern. Bernanke forderte zudem, die US-Notenbank sei dazu angehalten, endlich die Zinsen wieder anheben. Bei der FED jedenfalls will man einstweilen an der bisherigen Niedrigzins-Politik festhalten, auf lange Sicht.
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