Arbeitsminister Jung will zügig Kurzarbeit-Korrekturen bringen
Mo, Nov 23, 2009
Viele Experten rechnen für das kommende Jahr in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt infolge des Endes der Kurzarbeit bei vielen Unternehmen mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit, der deutlich über den Prognosen der Bundesagentur für Arbeit liegen könnte. Damit es gar nicht erst dazu kommen muss, will der christdemokratische Bundesarbeitsminister Franz-Josef Jung noch in dieser Woche seine Pläne für die Verlängerung der Regelungen im Bereich der Kurzarbeit durch das Kabinett bringen.
Die Pläne sehen vor, dass die Kurarbeit in Zukunft direkt ohne Sonderregelungen für 18 Monate statt der bisherigen 12 Monate genutzt werden kann. Thematisiert wird diese Überlegung bereits am Mittwoch im Kabinett. Nach dem jetzigen System kann die Kurzarbeit nur unter bestimmten Umständen und Auflagen auf maximal zwei Jahre ausgeweitet werden.
Die derzeitigen Maßnahmen enden mit dem Jahreswechsel in rund fünf Wochen. Jung bezeichnet die Kurzarbeit einmal mehr als wichtiges arbeitsmarktpolitisches Mittel, um dieser oder einer späteren Wirtschaftskrise begegnen zu können. Unklarheiten herrschen derzeit aber vor allem bezüglich der Finanzierung einer solchen Korrektur bei der Kurzarbeitregelung vor.
Tags: Bundesarbeitsminister, Jung, Kabinett, Kurzarbeit, Unternehmen, Verlängerung


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