Post plant für Q1 in 2010 Einführung des E-Briefs
Mo, Nov 23, 2009
Im kommenden Jahr soll er nun endlich kommen, der so genannte E-Brief. Wann genau es so weit sein soll, gibt Frank Appel, der Chef der Deutschen Post nicht an, er gibt das erste Halbjahr als Zielzeitraum an, weiter ins zeitliche Detail will der Manager aber nicht gehen. Vielleicht aus gutem Grund, denn erwartet wird das neue Post-Produkt schon seit einiger Zeit, doch immer wieder wurden mögliche Termine aufgeschoben. Aufgeräumt hat Post-Chef Appel auch mit einem anderen Gerücht, dass sich seit den ersten Meldungen um den E-Brief rankt.
So hieß es in den Medien immer wieder, die Post plane das Angebot für seine Kunden unentgeltlich. Davon will man bei der Deutschen Post selbst aber nichts wissen. Kostenlos wird der neue Dienst der Post nicht angeboten, heißt es nun. Doch auch zu Aussagen zu den genauen Konditionen lässt sich Appel in den Interviews nicht hinreißen. Derzeit kalkuliere man noch, wie hoch die Kosten für die unterschiedlichen digitalen Briefformate ausfallen werden. Gedacht ist der E-Brief bei der Post als eine Art Konkurrenz zum Modell der E-Mails, die dem klassischen Brief immer stärker zusetzen.
Für Vielschreiber könnte der E-Brief unter anderem als Flatrate-Tarif angeboten werden. Überlegungen zu einem kostenlosen Service, der sich über integrierte Werbung finanzieren könnte, will das Post-Management ebenfalls nichts wissen. Zuletzt war im Gespräch, dass die Post als Ausgleich der sinkenden Einnahmen im Briefgeschäft mit einer Anhebung der Portokosten reagieren könnte. Doch einerseits ist diesbezüglich nicht mit der nötigen Zustimmung von Seiten der Bundesnetzagentur zu rechnen. Zudem könnten die Einnahmen im Briefsegment dadurch eher noch deutlicher sinken.
Tags: 2010, Appel, Bundesnetzagentur, Deutsche Post, E-Brief, E-Mail, Flatrate, Kosten, Portokosten


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