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Telekom mit weiteren Entlassungsplänen

Mo, Nov 23, 2009

Wirtschaft

Auch in den kommenden Monaten wird bei der Telekom vor allem einer das sagen: der Rotstift. Konzern-Chef Obermann kündigte zum Start der neuen Woche an, die Telekom werde weiterhin die laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen aufrecht erhalten, um das Unternehmen konkurrenz- und entwicklungsfähig zu bleiben. So steht dem Konzern weiterhin ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen bevor.

Betroffen sind nach Aussagen des Chefs der Telekom vor allem die existierenden Sparten des Unternehmens, in denen das Medium Internet weitaus bessere und insbesondere günstigere Möglichkeiten für die Produktaufstellung und die Wartung bietet. So werden viele Techniker des Unternehmens bald arbeitslos sein, weil Störungsdienste durch Computer heute problemlos per Ferndiagnose und –Einsatz behebbar sind. Um Protesten vorzubeugen, betont Obermann in aktuellen Interviews aber gleichzeitig, dass die Telekom aber nicht nur Stellenabbau betreibe.

In den vergangenen paar Jahren hatte
Telekom pro Jahr jeweils durchschnittlich etwa 10.000 Stellen gestrichen. Allein 2009 habe man, so Rene Obermann, aber gut 3000 neuen Mitarbeitern einen Job anbieten können. Grünes Licht von der Gewerkschaft hat die Konzernführung in Sachen Stellenabbau bereits eingeholt. Die Einsparungen sollen vorrangig durch die Mitarbeiter erzielt werden, die freiwillig aus dem Arbeitsverhältnis scheiden.




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