Opel in Bochum scheinbar sicher
Di, Nov 24, 2009
In einem Gespräch mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers bestätigte Nick Reilly, seines Zeichens Europa-Chef des US-amerikanischen Autokonzerns General Motors, nun, dass der NRW-Standort in Bochum erhalten bleiben soll. Damit bestätigte Reilly die bisher eher vagen Aussagen in dieser wichtigen Thematik. Bochum soll in Zukunft wie bisher ein wichtiger Standort für GM bleiben, so die Stellungnahme des Managers. Er äußerte aber zudem erneut, dass gut ein Fünftel aller Arbeitsplätze in Europa mittel- bis langfristig abgebaut werden müssten im Rahmen der angedachten Restrukturierungen im Hause GM.
Dies entspricht einer Größenordnung von bis zu 9500 Jobs. Wie genau die Maßnahmen aussehen können, erfahren die Arbeitnehmervertreter schon morgen. Zudem warten viele Opelaner noch immer auf schriftliche Zusagen dieser Versprechungen. Dass man Opel aufrechterhalten will als Standort basiert vor allem auf wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, als Zugeständnis an die Mitarbeiter darf dieser Entschluss nicht verstanden werden. Ebenfalls heute wird Reilly in Rheinland-Pfalz mit dem dortigen Ministerpräsidenten Beck zusammentreffen.
Für den heutigen Tag ist zudem geplant, dass GM die letzte noch offene Rate für den Überbrückungskredit vom Staat zurückzahlt. Diese beläuft sich auf knapp 400 Millionen Euro. Diese Summe ist der Rest der staatlichen Hilfsleistung über 1,5 Milliarden Euro, die um die Pfingstfeiertage herum bewilligt worden war.
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