Frankfurter Sparkasse will Kunden Lehman Zertifikate abkaufen
Do, Nov 26, 2009
Während für einige Anleger inzwischen bei der Citibank Hausverbote verhängt wurden, weil diese ihrer Empörung über die Fehlberatung im Zuge des Erwerbs von Zertifikaten des inzwischen insolventen US-Finanzierers Lehman Brothers, gibt es wenigstens an anderer Stelle endlich mal wieder positive Meldungen, die bei manchem Anleger Hoffnung schaffen könnten. Auch die Frankfurter Sparkasse – kurz Fraspa – hatte ihren Kunden seinerzeit zum Kauf der Wertpapiere geraten.
All jenen Anlegern, die zwar herbe Verluste erzielt hatten durch den Kauf der Zertifikate der US-Investmentbank Lehman Brothers, sich aber bisher nicht mit der freiwilligen Entschädigung der Fraspa abfinden konnten, bietet die Sparkasse nun immerhin 50% des damaligen Ausgabekurses im Rahmen einer Rückkauf-Offerte an. Infrage kommt die Maßnahme für rund 5000 Kunden der Frankfurter Sparkasse. Noch bis zum 22.12.2009 können sich die Kunden für oder gegen das Angebot ihrer Bank entscheiden.
Für den Rückkauf kalkuliert die Sparkasse der Mainmetropole ein Budget in Höhe von insgesamt von 44 Millionen Euro. Als Schuldeingeständnis will die Bank das Angebot nicht verstanden wissen. Vielmehr gehe es um ein freiwilliges Entgegenkommen im Interesse der geschädigten Anleger. Ob von anderen Instituten ähnliche Schritte zu erwarten sind, ist noch bekannt.
Tags: Anleger, Frankfurter Sparkasse, Fraspa, Lehman Brothers, Rückkauf, Verluste, Wertpapiere, Zertifikate


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