Deutsche Bank zur Unterstützung des Hilfsfonds bereit
Do, Dez 3, 2009
Nun hat er begonnen, der so genannte Konjunkturgipfel, in dessen Verlauf Bundeskanzlerin Merkel die Banken und Unternehmen zu einem gemeinsamen Vorgehen zum Schutz gegen weitere Folgen der Finanzkrise bewegen will. Auch Josef Ackermann, der Chef des Vorstands der Deutschen Bank, äußerte beim Krisentreffen im Berliner Kanzleramt seinerseits, dass durchaus die Gefahr einer erneuten internationalen Finanzkrise bestehe.
Dabei sieht der Manager vor allem die Entwicklungen in verschuldeten kleineren Ländern wie Griechenland als ausgesprochen kritisch an. Bezüglich des geplanten Hilfsfonds, der in Deutschland für die Unternehmen des Mittelstandes geschaffen werden soll, bei denen es am nötigen Eigenkapital mangelt, kündigte Ackermann nun an, die Deutsche Bank sei bereit, einen erheblichen Beitrag zur Füllung dieses Fonds zu erbringen. Zum wahrscheinlichen Gesamtvolumen des Hilfsfonds gibt es bisher keine Meldungen.
Weder von Seiten der Banken noch aus dem Umfeld der Kanzlerin sind bisher Summen bekannt geworden. Erst in den kommenden Wochen will man sich nun mit genauen Größenordnungen befassen. Widersprüchlich zeigt sich derzeit etwa die Frage danach, ob es einen einzigen großen Topf geben soll, oder ob man stattdessen verschiedene Fonds für die verschiedenen Sektoren der Bankenbranche aus, die dann betroffene Sparkassen oder Privatbanken versorgen sollen.
Tags: Ackermann, Deutsche Bank, Hilfsfonds, Kanzlerin, Konjunkturgipfel, Privatbanken, Sparkassen


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