Commerzbank-Tochter Comdirect mit geringer Orderzahl im November
Mo, Dez 7, 2009
Die Bilanzen der bekannten deutschen Brokerdienste im Web lassen sehr wohl darauf schließen, dass die Börse von vielen Kunden derzeit nicht unbedingt als der richtige Ort empfunden wird, um die eigenen Ersparnisse zu investieren.
Stellvertretend für diese Analyse könnten nun etwa die Zahlen des Anbieters Comdirect, der Tochter der zweitgrößten deutschen Bank Commerzbank, als Beweis ausgelegt werden. Verglichen mit dem Vormonat ging die Zahl der Wertpapieraufträge um rund 16 Prozent auf nun nur noch 1,14 Millionen zurück. Stabil hingegen bleibt die Zahl der Kunden, die eines der verschiedenen Produkte des Brokerdienstes in Anspruch nehmen.
Dem Rückgang der Transaktionen gegenüber steht die Tatsache, dass die Comdirect nun im November insgesamt ein Kundenvermögen in Höhe von 34,42 Millionen Euro verwaltet. Im Oktober lag dies noch bei 34,04 Millionen Euro. Wo die Summen herkommen, wird deutlich, wenn man erkennt, dass die Kunden verstärkt Girokonten und Tagesgeldkonten beim Online-Anbieter nutzen. Gerade bei den Privatkunden sind diese Kontomodelle sehr beliebt. Und zwar nicht erst seit dem vergangenen Monat November.
Tags: Bilanzen, Brokerdienst, comdirect, Commerzbank, Girokonto, Order, Tagesgeldkonto


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