Bosch-Mitarbeiter verzichten auf Teil des Einkommens
Do, Dez 17, 2009
Um die eigenen Jobs wenigstens mittelfristig zu sichern, sind viele Arbeitnehmer in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen zu einigen Opfern bereit. So zeigen etwa auch die Mitarbeiter beim süddeutschen Unternehmen Bosch die Bereitschaft, sich an den Kosten zu beteiligen, die dem Konzern als Arbeitgeber durch die Kurzarbeit entstanden sind und weiterhin entstehen. Rund 50% der Kosten übernehmen die Mitarbeiter von Bosch, um vom Arbeitgeber einer Jobgarantie bis zum Ende des Jahres 2012 zu erreichen.
Diese Vereinbarung wurde nun vom Management sowie dem Betriebsrat des Konzerns unterzeichnet. In Kraft tritt diese beidseitige Vereinbarung mit dem 01.01.2010, sie gilt für insgesamt knapp weniger als 12.000 Arbeitnehmer, die am Stuttgarter Bosch-Standort im Ortsteil Feuerbach beschäftigt werden. In ähnlicher Form soll in Bälde nun auch an den anderen Standorten vorgegangen werden.
Nicht nur die „kleinen“ Arbeitnehmer des Konzerns verzichten zum Wohle der Arbeitsplatzsicherung auf mindestens 1,0 und maximal 1,5 Prozent des jeweiligen Jahreseinkommens. Auch die Manager im Hause Bosch beteiligen sich vereinbarungsgemäß am Gehaltsverzicht. Gespeist wird mit den Geldern ein Fonds, aus dem die besagten Kurzarbeits-Kosten hälftig übernommen werden sollen.
Tags: Betriebsrat, Bosch, Fonds, Jahreseinkommen, Kurzarbeit, Manager, Mitarbeiter, Stuttgart


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