A A
RSS

Archiv | Januar, 2010

Januar mit deutlich mehr Arbeitslosen in Deutschland

Donnerstag, Januar 28, 2010

0 Kommentar

Erst in dieser Woche wurde offiziell von der Internationalen Arbeitsorganisation bekannt gegeben, wie groß die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftsmarkt auf dem globalen Arbeitsmarkt wirklich gewesen sind. Etwa 34 Millionen Arbeitnehmer in der ganzen Welt haben infolge der Krise seit den ersten Krisentagen im Jahr 2007 ihren Arbeitsplatz verloren. Nun gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg die aktuellen Zahlen zur Arbeitslosigkeit für Deutschland bekannt.

Wie kaum anders zu erwarten war hat der Januar wintertypisch zu einer deutlichen Verschlechterung der Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt geführt – so kletterte die Arbeitslosenzahl hierzulande im ersten Monat des Jahres auf einen Wert von 3,617 Millionen an. Damit liegt der Januar um 342.000 Menschen ohne Arbeit über dem Stand von Dezember 2009. Ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte, Deutschland bringt es nun auf eine Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent.

Im direkten Vergleich zum Januar des Vorjahres sind 129.000 Menschen mehr in Deutschland ohne feste Beschäftigung. Frank-Jürgen-Weise, der Chef der Bundesarbeitsagentur stuft den Arbeitsmarkt dennoch als relativ robust ein. Die Krise konnte bis dato weniger deutliche Spuren hinterlassen, als dies von vielen Analysten im vergangenen Jahr vorhergesagt worden war.

Bargeld-Abhebung am Fremdautomaten kann teuer werden

Donnerstag, Januar 28, 2010

1 Kommentar

Die generelle Versorgung mit Bargeld ist in Deutschland kein wirkliches Problem, über dass sich die Bankkunden beklagen können. Anders sieht die Lage da schon im Bereich der Kosten aus, wenn die Verbraucher aufgrund mangelnder Verfügbarkeit nicht an einem Automaten ihrer Hausbank Geld abheben können. zu diesem Thema hat aktuell die Finanzberatung FMH einiges mitzuteilen.

Das Problem für die Kunden ist dabei vielfach, dass gar nicht ersichtlich wird, in welcher Weise die Banken Gebühren von ihren Fremdnutzern einfordert. Während einige Institute einen prozentualen Anteil von der abgehobenen Summe als Gebühr erheben, vertrauen andere Banken lieber auf eine Pauschale. Doch in beiden Abrechnungsfällen erlebt so mancher Automatennutzer sein blaues Gebühren-Wunder. Bei größeren Summen macht sich auch eine Gebühr von einem Prozent der Buchungssumme durchaus bemerkbar.

Doch weitaus schmerzhafter sind geringe Abhebungen, für die von der Bank Gebühren in Höhe von bis zu zehn Euro als Mindestgebühr berechnet werden. Als problematisch erweist sich die Gebührenfrage deshalb, weil mitunter sowohl die eigene Bank für die Fremdnutzung als auch die Bank Geld verlangt, deren Automat verwendet wird. Kunden sollten grundsätzlich darauf achten, möglichst nur an solchen Automaten Geld zu beziehen, die über das Netz der Hausbank kostenlosen Service anbieten. Sonst wird’s schnell teuer.

Finanzkrise frisst weltweit Millionen Arbeitsplätze auf

Mittwoch, Januar 27, 2010

0 Kommentar

Dass die globale Wirtschaftskrise ihre – zugegeben zahlreichen – Opfer fordern würde, war vielen Experten schon ganz zu Beginn der ersten dramatischen Entwicklungen absehbar. Wohin die Reise jedoch letzten Endes gehen würde, zeichnet sich erst allmählich. Laut der ILO, der Internationalen Arbeitsorganisation, hat die Finanzkrise seit ihrem Beginn 2007 in aller Welt insgesamt 34 Millionen Menschen den Arbeitsplatz gekostet, insgesamt liegt die Zahl der Arbeitslosen weltweit bei etwa 212 Millionen, dies entspricht einem traurigen Rekordwert.

Am heftigsten betroffen sind laut der neuen Zahlen weiterhin die so genannten Industrienationen. Im Durchschnitt lag die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr bei einem Wert von 6,6 Prozent, für das neue Jahr erwarten die Analysten eine minimale Verbesserung auf einen Stand von 6,5 Prozent. An den dramatischen Entwicklungen können auch die positiven Indizien für ein steigendes wirtschaftliches Wachstum nur bedingt etwas ändern.

Obwohl das weltweite Wirtschaftswachstum bei mehr als drei Prozent liegt, sind Veränderungen bei der Arbeitslosigkeit kaum spürbar. Innerhalb der EU rechnet das ILO mit weiteren drei Millionen Arbeitslosen für 2010. Die bisherige Arbeitslosenrate aus dem Jahr mit 8,4 Prozent wird in diesem Jahr vermutlich um ein halbes Prozent zulegen. Bei der Internationalen Arbeitsorganisation macht man sich nun für Maßnahmen stark, die dafür sorgen, dass die wirtschaftliche Erholung zugleich die Arbeitsmärkte entlastet werden. Diese Maßnahmen müssten genau massiv sein, wie die Regierungen mit dem Ziel der Bankenrettung bereit zu leisten waren.

Sky Deutschland will verstärkt auf Werbung setzen

Mittwoch, Januar 27, 2010

0 Kommentar

Unter der Führung des neuen Chefs Brian Sullivan plant die Nummer 1 unter den deutschen Pay-TV-Sender, der Sender Sky, im Jahr 2010 laut Meldungen des Handelsblatt scheint eine Art Großoffensive. Sullivan will das Unternehmen nach bisherigen Medieninformationen vor allem durch neue Konzepte im Bereich der Werbung weiter etablieren. Wenn alles gut geht, soll Sky zukünftig rund ein Zehntel seiner Umsätze über Werbung erwirtschaften. Bisher liegt die Quote gemessen am Gesamtumsatz des Senders bei nur knapp mehr als zwei Prozent.

Massive Sorgenfalten müssen aber dennoch nicht auf der Stirn des durchschnittlichen Sky-Abonnenten bilden. Denn anders als im klassischen Privatfernsehen soll die Reklame nicht als Unterbrechung in laufenden Programmteilen ausgestrahlt werden, sondern vielmehr als eine Art Lückenfühler zwischen einzelnen Teilen des Sendeablaufes. Mit diesem Ansatz bliebe Sullivan seiner früheren Arbeitsweise treu. Denn schon während seiner Zeit beim Bezahlsender BSkyB in Großbritannien setzte der Manager auf Werbung als lukrative Einnahmequelle.

Nötig jedenfalls sind Neuerungen in der bisherigen Arbeitsweise, denn Sky Deutschland schreibt nach wie vor keine schwarzen Zahlen, doch schon im Frühjahr des nächsten Jahres will man wieder Gewinne erzielen. Bitter nötig ist eine Neuaufstellung samt Umsatzverbesserung auch im Hinblick auf die Lage der Aktie von Sky Deutschland an der Börse, dort kämpft das Unternehmen weiterhin mit seinem All-Time-Tiefststand.

Saab bald in niederländischen Besitz?

Mittwoch, Januar 27, 2010

0 Kommentar

Nun also doch: Der US-Automobilhersteller General Motors gab jetzt bekannt, dass man sich doch von der schwedischen Tochter Saab trennen werde. Als Käufer nennt man bei GM den Sportwagenhersteller Spyker mit Sitz in den Niederlanden. Die Gesamtsumme für die Übernahme beläuft sich nach bisherigen Stellungnahmen auf eine Summe von 400 Millionen US-Dollar. Wie so oft wird der Kaufpreis nicht im vollen Umfang mit Bargeld finanziert.

Nur 74 Millionen Dollar werden auf diese Weise aufgebracht beim neuen Saab-Eigentümer. Die restlichen 326 Millionen US-Dollar erhält General Motors letztlich in Form so genannter Vorzugsaktien. Auch beim Unternehmen Spyker bestätigte man schon am gestrigen Abend den Übernahmewunsche. Allerdings hängt die erfolgreiche Umsetzung der Pläne maßgeblich davon ab, ob die nötige Kreditbürgschaft aus der Saab-Heimat Schweden kommt oder nicht. Für die Mitarbeiter des Unternehmens Saab ist dieser Versuch einer Übernahme so etwas wie ein letzter Lichtblick in der Krise.

Denn bei GM hatte man sich inzwischen mehr oder weniger mit dem Gedanken abgefunden, das Minusgeschäft mit der Konzerntochter abwickelt zu müssen. Spannend ist der Deal allemal, denn der neue Mutterkonzern wäre deutlich kleiner als Saab, während bei Saab von den 3400 Mitarbeitern pro Jahr rund 90000 Fahrzeuge gebaut werden, bringen es die 100 Spyker-Mitarbeiter auf nur etwa 43 Luxusschlitten pro Jahr. Ein spannendes Unterfangen also.

Deutscher Konsumklimaindex gibt erneut nach

Dienstag, Januar 26, 2010

0 Kommentar

Einen besseren Grund für zunehmende Zurückhaltung beim Konsum für die Verbraucher ist ohne Frage die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. Und genau dieses Argument führen auch die Experten der Gesellschaft für Konsumforschung als Grund an, weshalb sich das Konsumklima in Deutschland derzeit spürbar zum Negativen entwickelt. Trotz der vergleichsweise optimistischen Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklungen im Land fürchten viele Arbeitnehmer um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Bei der GfK sorgen diese Ängste beim GfK-Konsumklimaindex im kommenden Monat Februar zu einem Sinken des bisherigen Wertes von 3,4 Punkten im Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf nur noch 3,2 Punkte.

Mit dem Konsumklimaindex verbildlich die Gesellschaft in monatlichem Rhythmus, wie die Konsumenten die kommenden Wochen einschätzen, die Basis bilden seit dem Jahr 1980 etwa 2000 verschiedene Umfragen unter den deutschen Konsumenten bzw. Verbrauchern. Der Wertverlust im Februar ist der vierte Rückgang in Folge. Verantwortlich für die sinkende Kauflust der Verbraucher ist zudem auch auf die Nullrunde bei den deutschen Rentnern zurückzuführen.

Dass die Lage bisher weniger kritisch eingeschätzt worden war durch die Verbraucher, wird von den Analysten unter anderem darauf zurückgeführt, dass zum Jahresbeginn von den Unternehmen des Einzelhandels zahlreiche Preissenkungen umgesetzt worden waren. Diese hatten die Konsumlaune teils deutlich angeregt. Hoffnung macht in Sachen Konsum derzeit die neue Richtung in den Marktbereichen der Bekleidung und der Unterhaltungselektronik. Hier locken die Unternehmen zum Schlussverkauf mit angenehmen Preisnachlässen.


-->
  • Fritz F.: Wann werden die Gewerkschaften endlich verboten. Die hoffen immer noch die Welt anzuhalten. Doch die Erde...
  • Sina: Das wäre auch langsam zu dreist…
  • Sickz: Es ist eben nicht der selbe Aufwand. Es ist schon fast lachhaft, wie viele Pfändungsbeschlüsse täglich in...
  • reiner tiroch: Wenn diese Verbrecherbank nochmal Staatshilfe erhält, dann ist bei uns wirklich Hopfen und Malz...
  • reiner tiroch: 350 mrd Schulden+120 mrd 1.rettung+ 130 mrd 2. rettung macht 600 mrd gesamtschulden. Bei 50% Schnitt...
  • Armer Schlucker: Auch die Volksbank Guetersloh nimmt happiger 10,00 € Kontoführungsgebühren für P-Konten. Ob nun auf...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Silberpreis | Goldpreis | Ölpreis

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video
ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video
Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video
Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.