Einbruch beim deutschen Export setzt sich fort
Mo, Jan 4, 2010
Das dritte Quartal des inzwischen hinter uns liegenden Jahres 2009 konnte erneut nicht die erhoffte Besserungen im Exportsektor bringen. Ganz im Gegenteil, gingen die Ausfuhren in den Monaten Juli bis September sogar nochmals um knapp 19 Prozent zurück. Dieser Wert ergibt sich laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden nach Abgleich mit den Ergebnissen aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Gesamtvolumen der Exporte aus der BRD lag nur noch knapp über der Marke von 200 Milliarden Euro.
Nach der üblichen Preisbereinigung liegt das Exportminus immer noch bei unerfreulichen 16,5 Prozent. Im Bereich der Importe sah es hierzulande im dritten Quartal 2009 kaum besser aus. Preisbereinigt liegt das Minus im Vorjahresvergleich immerhin bei fast 10, 9 Prozent. Grundsätzlich liegt der Verlust bei ebenfalls fast 19 Prozent. Die Importwirtschaft brachte es im besagten Zeitraum nur noch auf ein Gesamtvolumen von 167,9 Milliarden Euro. Besonders deutlich fällt das Exportminus in Richtung Ungarn aus.
Mit einem Rückgang von 33,6 Prozentpunkten belegt Ungarn in diesem Punkt unangefochten die Spitzenposition. Mit knapp 24 Prozent liegt Polen abgeschlagen auf dem zweiten Rang der Staaten in der EU, die Waren und Güter aus Deutschland importieren. Außerhalb der Europäischen Union liegt das Exportminus aus Deutschland ebenfalls bei gut einen Fünftel.
Tags: Deutschland, EU, Europäische Union, Export, Import, Preisbereinigung, Quartal, Ungarn, Wirtschaft


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