Umweltprämie beschert deutschen Autofirmen 2009 gute Verkaufszahlen
Mi, Jan 6, 2010
So wirklich wird es nicht für Freude sorgen, wenn die Auswertungen des vergangenen Jahres 2009 bei den Autoherstellern und den Erfindern der Abwrackprämie die Runde machen. Eigentlich war das Ziel, den deutschen Automobilkonzernen den Rücken zu stärken während der akuten Wirtschaftskrise, die zu erheblichen Einbrüchen bei den Verkäufen geführt hatte. Nun aber ist klar, wer der große Sieger infolge der Umweltprämie gewesen ist. Niemand geringerer als der italienischen Hersteller Fiat geht aus den vergangenen 12 Monaten als ausgesprochen deutlicher Gewinner hervor.
Wenigstens in Punkto reiner Verkaufszahlen. Hier kann Fiat einen Zuwachs von satten 86 Prozent verbuchen, in 2009 verkaufte die Marke in Deutschland insgesamt fast 164.000 Fahrzeuge. Bei genauerer Aufschlüsselung sichert sich das italienische Traditionsunternehmen bei den importierenden Produkten die Bronzemedaille. Das gab am heutigen Tage das Kraftfahrt-Bundesamt mit Sitz in Flensburg bekannt. Spitzenreiter unterm Strich beim Absatzplus ist – mit allerdings nur knapp 4600 Fahrzeugen – die russische Marke Lada, die damit ihr Vorjahresergebnis um 105 verbessern konnte.
Bei den Autofirmen, die vor Ort in Deutschland produzieren, bringt es Ford auf ein Absatzplus von 34 Prozent. Relativ dicht auf liegen Volkswagen und Opel mit einem Zuwachs von 31 Prozent. Somit hat sich die Umweltprämie alles in allem also doch für die deutschen Hersteller gelohnt. Zumal VW auf dem ersten Rang der Verkaufszahlen bleibt.
Tags: Abwrackprämie, Automobilbranche, Fiat, Hersteller, Opel, Umweltprämie, Volkswagen, Wirtschaftskrise


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