Frankfurter Volksbank schließt 2009 mit deutlichem Operativ-Plus ab
Di, Jan 12, 2010
Allerorten klagen die Banken noch immer über die schlechte Wirtschaftslage, mitunter werden bereits erneut erhebliche Kreditausfälle für die kommenden Monate vorhergesagt. Diese sollen vor allem auf die steigende Zahl der Unternehmensinsolvenzen zurückgeführt werden. All diese Sorgen sind der Frankfurter Volksbank allerdings erst einmal herzlich egal. Denn trotz der anhaltenden Rezession in Deutschland konnte das Institute im vergangenen Jahr 2009 ein echtes Rekordergebnis erzielen, während die Mitbewerber weiterhin herbe Verluste hinnehmen und in den Bilanzen verarbeiten mussten.
Der operative Gewinn des genossenschaftlichen Instituts liegt für das abgeschlossene Jahr bei sage und schreibe 96 Millionen Euro, ein Plus von gut einem Drittel. Nach Aussage des Vorstandschefs Tonnellier ist dieses traumhafte Ergebnis inmitten der Wirtschaftskrise vor allem mit der zunehmenden Verbesserung der Lage auf den Kapitalmärkten und noch stärker mit den günstigen Zins-Bedingungen zu begründen. Nicht zuletzt aber ist für die gute Positionierung natürlich verantwortlich, dass die Volkswagen nicht oder nur in geringem Ausmaß in riskante Wertpapiere investiert hatte.
Somit ist das Niveau der Risikovorsorge weiterhin vergleichsweise gering. Viele andere Banken korrigieren die Rücklagen für das neue Jahr bereits schrittweise. Hohe Kreditausfälle sucht man bei de Frankfurter Volksbank vergeblich, im Gegenteil verbucht die Bank bei der Kreditvergabe für 2009 einen Zuwachs von etwa sechs Prozent.
Tags: Kreditausfälle, Kreditvergabe, operatives Ergebnis, Rezession, riskante Wertpapiere, Volksbank, Zuwachs


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