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Archiv | April, 2011

Deutsche Bürger bleiben weiterhin sparfreudig

Mittwoch, April 27, 2011

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Trotz aller Sorgen hinsichtlich der schleichend steigenden Inflationsrate verdienen sich die deutschen Bürger auch weiterhin redlich den Titel Sparfuchs. Vor, während und auch nach der Krise nutzen die Verbraucher die Gelegenheiten, um Geld auf die hohe Kante zu legen. Seit jeher ist es vor allem das gute, alte Sparbuch, das in der Gunst der Deutschen ganz weit vorne auf der Liste der beliebtesten Sparprodukte steht. Dies ist auch aktuell der Fall. Dies geht eindeutig aus einer neuen Umfrage hervor, für die das bekannte Marktforschungsinstitut TNS Infratest verantworlich zeichnet. Für mehr als die Hälfte aller Verbraucher in Lande, nämlich genau 52 Prozent, ist das Sparbuch nach wie vor die beste Geldanlage.

Der Abstand zum nächsten Produkt auf der Liste ist denkbar deutlich. Mit 37 Prozent belegt das klassische Girokonto den zweiten Rang in der Umfrage. Auch für dieses Modell sprechen gute Gründe. So zum Beispiel die Tatsache, dass viele Banken ihre Konten mit einem durchaus ordentlichen Zinssatz für vorhandenes Guthaben der Kontonutzer ausstatten. Auf dem gleichen Niveau liegt die Zahl der Befragten, die in einen Bausparvertrag einzahlen, um so entweder den Traum vom Wohneigentum in Erfüllung gehen zu lassen oder um schlicht in rentabler Art und Weise Rücklagen zu bilden. Den oft undankbaren vierten Platz belegen einerseits die so genannten Kapitallebensversicherungen. Dazu gehören auch Rentenversicherungen.

Die Policen bringen es zusammen auf einen Wert von immerhin noch 35 Prozent. Gefragt nach ihren Beweggründen fürs Sparen nennen die über 2.000 Umfrageteilnehmer im Alter ab 14 Jahren sowohl geplante größere Konsumausgaben sowie die immer wichtiger werdende Altersvorsorge. Beide Aspekte sind für gut 60 Prozent der Auslöser der Sparmaßnahmen. Darüber hinaus sind Immobilienanschaffungen und Renovierungsarbeiten Grund für das Sparen. 47 Prozent der Bürger nannten derartige Gründe. Die Überschneidungen bei den Werten ergeben sich aus der Möglichkeit von Mehrfachnennungen.

Verbraucher sind bereit, für den Atomausstieg mehr Geld zu zahlen

Mittwoch, April 27, 2011

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Dass der Umstieg bei der Energieversorgung – also der Ausstieg aus der Atomenergie – mit höheren Kosten verbunden sein wird, ist wohl jedem Verbraucher bewusst. Unterschiede bei der Wahrnehmung bzw. der Einsicht bestehen jedoch in erheblicher Weise, wenn es darum geht, welche Opfer die Bürger für den Wechsel zu erneuerbaren Energien bereit zu erbringen sind. Das Magazin Stern hat nun eine Umfrage durchgeführt und Verbraucher befragt, welche Mehrkosten sie für vertretbar halten, um den Wandel zu bezahlen.

Das Ergebnis ist in gewisser Weise ernüchternd. Denn mehr als zehn Euro pro Monat möchten rund 60 Prozent der Bundesbürger nicht in Kauf nehmen. Nur jeder Fünfte Umfragteilnehmer kann sich vorstellen, sogar 30 Euro monatlich mehr für den umweltfreundlicheren Strom auszugeben. Von bis zu 50 Euro zusätzlich pro Monat sprachen nur sechs Prozent der befragten Personen, wenn im Gegenzug endlich die Energiewende auf den Weg gebracht wird. 100 Euro mehr als bisher könnte nur ein Prozent der Bürger akzeptieren. Bedenkt man diesbezüglich jedoch, welche Stromkosten der Durchschnittshaushalt zu stemmen hat, ist die Bereitschaft durchaus ein guter Ansatz, um den Anforderungen des Energiewandels gerecht zu werden.

Laut einer Studie der Deutschen Energie-Agentur würde ein schnellerer Ausstieg aus der Atomenergie pro Kilowattstunde bis zu fünf Cent mehr kosten als momentan. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erwartet Mehrkosten von etwas weniger als 11,50 Euro monatlich (137 Euro pro Jahr) für den durchschnittlichen Haushalt. Damit könnten sich die meisten Bürger also wohl abfinden.

IW erwartet bis zu 800.000 Zuwanderer aus Osteuropa bis Mitte 2013

Dienstag, April 26, 2011

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Frank-Jürgen Weise, der Chef der Bundesagentur für Arbeit hatte pünktlich zu den Ostertagen seine Einschätzungen zur bevorstehenden Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Berufstätige aus dem osteuropäischen Raum im Zuge der neuen Vorgaben der Europäischen Union mitgeteilt. Seiner Ansicht nach ist mit etwa 140.000 Zuwanderern jährlich zu rechnen. Diese Auffassung jedoch teilen keineswegs alle Experten. Das Wiesbadener Statistische Bundesamt geht von deutlich mehr Mitbewerbern aus Ländern wie Polen, Litauen oder Lettland aus als der BA-Chef.

Als Grund nennt die Behörde vor allem die höheren Verdienstmöglichkeiten auf den Arbeitmarkt in Deutschland. Auch die geringe Arbeitslosenquote wird als Argument für das Interesse ausländischer Arbeitnehmer genannt. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit könnte diesen Einschätzungen zugfolge dazu führen, dass weit mehr Arbeitnehmer aus den acht EU-Staaten und den drei baltischen Staaten in Deutschland ihr Glück suchen werden. Diese Meinung vertreten auch die Arbeitsmarktexperten des Institut der Deutschen Wirtschaft IW.

Der Chef des Instituts, Michael Hüther nannte am heutigen Tage eine Größenordnung von rund 800 0000 Menschen aus den besagten Raum Osteuropas, die ab Anfang Mai innerhalb von rund zwei Jahren in die BRD kommen könnten, um hier mehr Geld verdienen zu können. Die bestehenden Engpässe in vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft aber könnten dazu führen, dass sich die Auswirkungen eher in Grenzen halten. Bei der Aussage beruft sich das arbeitgebernahe IW auf Befragungen unter Zuwanderern und bisherige Erfahrungswerte. Von mehr als 800.000 Zuwanderern geht das Institut in seiner Erhebung nicht aus. Die Hoffnungen zielen darauf, dass vor allem höher- oder hochqualifizierte Berufstätige den deutschen Arbeitsmarkt als Chance erkennen werden.

Chinas hohe Devisenreserven stehen in der Kritik

Dienstag, April 26, 2011

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Auch hier in diesem Portal stand in der vergangenen Woche zu lesen, dass China im ersten Quartal des Jahres 2011 zum ersten Mal in seiner Geschichte die Grenze von mehr als drei Billlionen US-Dollar übertreffen konnte. Dies entspricht fast einem Viertel Zuwachs im Vergleich zum Wert aus den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres. Was auf den ersten Blick erst einmal durchweg positiv klingen mag, hat aber wie so oft in wirtschaftlichen Angelegenheiten durchaus auch eine negative Medaillenseite, wenngleich es sich hier natürlich um ein Luxusproblem handelt. Denn aus Sicht manches Experten ist dieser hohe Berg an Devisenrücklagen schlicht übertrieben und unnötig.

Auch der Vorsitzende der chinesischen Zentralbank, diese Rolle übernimmt die People’s Choice Bank of China, äußerte zuletzt in einer Rede Kritik an den massiven Rücklagen in Form von Fremdwährungen. Denn letztlich sorgt dieses hohe Niveau der Reserven vor allem auch dafür, dass die Regierung und die Zentralbank ständig auf der Hut sein müssen, um zu verhindern, dass es zu einer Geldschwemme auf dem Kapitalmarkt kommt und somit am Ende ein erneuter dramatischer Anstieg der Inflationsrate bevorstehen könnte. Allein in diesem Jahr hat die PBOC bereits viermal eine neue Rücklagenquote beim so genannten Reservesatz für die Bankenbranche festgelegt.

Mit der letzten Anhebung auf einen Wert von 20,5 Prozent wurde ein neuer Rekord erreicht. Darüber hinaus kritisiert PBOC-Chef Zhou, dass die hohen Rücklagen bisher nicht dabei helfen konnten, die finanziellen Probleme Chinas im Inland in der notwendigen Art und Weise in den Griff zu bekommen. Andere Experten empfehlen Chinas Regierung bereits die Festlegung einer Obergrenze für die Anhäufung von Devisenreserven. Einige Analysten fordern ein Maximum von umgerechnet rund 1,3 Billionen US-Dollar. Die bestehenden Mittel sollten dazu genutzt wreden, um beispielsweise das Sozialsystem in China weiter zu verbessern und ebenso erforderliche Veränderungen im Bildungs- und Erziehungssektor herbeizuführen.

Vorzeitiger Atomstrom-Ausstieg würde Kosten spürbar steigen lassen

Montag, April 25, 2011

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Die scheinbar unverzichtbaren Veränderungen auf dem deutschen Strommarkt sorgen auch weiterhin für rege Debatten, die gerne auch direkt über die Medien geführt werden. Wechselseitig machen sich Verbraucherschützer, Politik und die Vertreter der deutschen Energiekonzerne derzeit Vorhaltungen. Matthias Kurth, seines Zeichens Chef der deutschen Bundesnetzagentur, kritisiert am Osterwochenende, dass die Energiekonzernen mit ihren Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen Stromnetzüberlastung infolge des so genannten Atommoratoriums für unnötige Panik sorgen.

Die Unternehmen sollten lieber nach Lösungsansätzen suchen, statt unter den Bürgern für Angst zu sorgen. Kurth selbst geht nicht davon aus, dass es durch einen vorzeitigen Ausstieg und die Abschaltung der AKW zu einem Blackout kommen könnte. Dieser drohende Netzausfall lasse sich mit den bestehenden Systemen und rechtlichen Möglichkeiten durchaus verhindern. Währenddessen erfahren die Verbraucher nun aus einer aktuellen Studie, welche Mehrkosten ein Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Ende des Jahres 2017 für die deutschen Haushalte bringen würde.

Nach Aussagen der Erhebung, die für den Bundesverband der Deutschen Industrie erstellt wurde, würde der schnellere Austieg die Privathausalte die Strompreise um etwa 25 Prozent schneller ansteigen lassen als bei einem Festhalten am bisherigen Konzept der Laufzeitverlängerung. Sollten die Atomkraftwerke bereits ab 2018 komplett abgeschaltet bleiben, würde die Kilowattstunde im Jahr 2020 der Studie zufolge im Schnitt etwa 26,7 Cent kosten für den Privathaushalt kosten. Im Vergleich mit den heutigen Kosten wäre dies ein Preisanstieg von rund 14 Prozent. Verantwortlich für die höheren Kosten wäre laut der Auswertung vorrangig der Anstieg bei den Strom-Großhandelspreisen.

BA-Chef erwartet keinen massiven Andrang aus Osteuropa nach Arbeitsmarkt-Öffnung

Samstag, April 23, 2011

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Am nächsten Wochenende wird es also endlich so weit sein: Im Rahmen der europaweiten Regelungen der EU aus Brüssel wird der deutsche Arbeitsmarkt nun also auch für Arbeitnehmer aus den so genannten „neuen EU-Ländern“ geöffnet. Welche Veränderungen diese neue Situation auf dem Markt zur Folge haben werden, darüber sind sich die Gelehrten keineswegs durchweg einig. Einige Experten gegen eher nicht davon aus, dass sich die Lage massiv verändern wird für die deutschen Berufstätigen.

Bei der Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Nürnberg hingehen sagt man nun am Osterwochenende vorher, dass pro Jahr etwa mit Zuwanderungen in einer Größenordnung von 140.000 Personen aus Osteuropa zu rechnen sein wird. Negativ könnte sich diese Entwicklung vor allem für die deutschen Arbeitnehmer auswirken, die in den Grenzgebieten in die Nachbarländer Tschechien oder Polen beheimatet sind. Dort könnte sich der Wettbewerb nach Aussagen des BA-Chefs Frank-Jürgen Weise mancherorts in erheblichem Maße zuspitzen. Besonders treffen könnte es die Branche der Zeitarbeitsfirmen. Ausgerechnet, denn dort wurden zuletzt heftige Debatten über Mindestlöhne geführt. In diesem Bereich könnte nun erneut ein gravierender Lohnkampf bevorstehen zwischen den deutschen und den neuen Mitbewerbern aus dem angrenzenden Ausland.

Dennoch gibt Weise zumindest insofern Entwarnung, als dass den aktuellen Prognosen zufolge weniger Zuwanderer den Weg nach Deutschland auf sich nehmen könnten, als dies bisher vielfach vermutet wurde. Begründet wird dies damit, dass viele hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus Osteuropa eher nach England übersiedeln, weil sie in diesem Fall mit geringeren sprachlichen Schwierigkeiten zu rechnen hätten. Neben den genannten Ländern Polen und Tschechien könnten nun auch viele Berufstätige aus baltischen Staaten wie Estland, Litauen oder Lettland in Deutschland ihr Jobglück suchen.


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  • Fritz F.: Wann werden die Gewerkschaften endlich verboten. Die hoffen immer noch die Welt anzuhalten. Doch die Erde...
  • Sina: Das wäre auch langsam zu dreist…
  • Sickz: Es ist eben nicht der selbe Aufwand. Es ist schon fast lachhaft, wie viele Pfändungsbeschlüsse täglich in...
  • reiner tiroch: Wenn diese Verbrecherbank nochmal Staatshilfe erhält, dann ist bei uns wirklich Hopfen und Malz...
  • reiner tiroch: 350 mrd Schulden+120 mrd 1.rettung+ 130 mrd 2. rettung macht 600 mrd gesamtschulden. Bei 50% Schnitt...
  • Armer Schlucker: Auch die Volksbank Guetersloh nimmt happiger 10,00 € Kontoführungsgebühren für P-Konten. Ob nun auf...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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