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Archiv | Dezember, 2011

Soffin bleibt auch 2011 in den roten Zahlen

Samstag, Dezember 31, 2011

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Eigentlich hatte das Jahr 2011 den Startpunkt für einen schrittweisen Rückzug des Staates und des Bankenrettungsfonds Soffin setzen sollen, damit die von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffenen Banken wieder auf eigenen Beinen stehen können. Faktisch aber war 2011 abermals für den deutschen Staat ein eher kostspieliges Jahr und keineswegs so positiv geprägt, wie man sich dies zu Beginn des Jahres erhofft hatte. Doch erst einmal zu den guten Entwicklungen: Der Bankenrettungsfonds Soffin, der mit Milliarden aus dem Steuersäckel arbeitet, musste in diesem Jahr weniger stark aktiv werden.

Und dennoch bleiben die roten Zahlen auch im dritten Jahr nach der Gründung des Soffin prägend. Und dabei hatten etwa die teilverstaatlichte Commerzbank in diesem Jahr ihre Stille Einlage zum Großteil zurückgezahlt – immer 14,3 der insgesamt 16,2 Milliarden Euro wurden erstattet. Nutzen können sollen die Banken den Soffin auch im kommenden Jahr, wenn sie bedingt durch die steigenden Kapitalanforderungen mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben sollten. Allerdings ist der Soffin nach seiner Stilllegung zum Ende des Jahres 2010 nun erst einmal befristet wieder tätig, bis Ende 2012.

Zudem muss der Bundesrat den Plänen der Regierung erst noch zustimmen. Bei den Abschreibungen für das ausklingende Jahr geht es allein im Falle des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate um eine Summe von 3,9 Milliarden Euro aus den Büchern der FMS, der Bad Bank der HRE. Eine weitere Milliarde Euro statten aus den Problemen der WestLB. Als Verlust will man die Aktivitäten des Bankenrettungsfonds Soffin aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewerten.

Exportwirtschaft rechnet weiterhin mit Zuwachs

Samstag, Dezember 31, 2011

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Es besteht kein wirklicher Zweifel daran, dass das Jahr 2011 für die deutsche Wirtschaft in etlichen Branchen mit einem echten Boom begonnen hat und auch endet. Schon vor einigen Wochen begannen jedoch die Spekulationen darüber, wie sich die Konjunktur in den kommenden Monaten hierzulande entwickeln wird. Etliche Analysten hatten darüber gemutmaßt, dass es mit dem Aufschwung in Deutschland nun wohl erst einmal vorbei sein wird. Dass sehen auch die Exporteure im Lande für 2012 ähnlich wie die Statistiker, die zum Jahresende erste Prognosen und Trendeinschätzungen von sich geben. Von einem ähnlich guten Zuwachs der Exporte wie in den vergangenen 12 Monaten geht man beim Branchenverband BGA im Moment nicht aus. Ein Wachstum, so heißt es in der aktuellen Stellungnahme des Verbandes, wird es auch weiterhin geben.

Doch mit einem Plus wie 2011 sei nicht zu rechnen. Um gut 12 Prozent verbesserten sich die Ausfuhren im Jahr 2011. 2012 sollen es den Erwartungen zufolge dann aber nur noch etwa sechs Prozent sein. Von „vorsichtigem Optimismus“ ist beim BGA in diesem Zusammenhang die Rede. Eine wichtige Ursache für den sinkenden Zugewinn sieht man bei Verband im schwindenden Wachstums-Tempo der Weltwirtschaft. Und dennoch: Von einem Einbruch will man zunächst keineswegs ausgehen im deutschen Exportgewerbe. Eher verweist man auf die Rekordergebnisse aus dem Jahr 2011. Die deutsche Exporteure konnten zum ersten Mal die Marke von einer Billion Euro bei den Ausfuhren hinter sich lassen. Der Gesamtwert der Export-Umsätze deutscher Firmen belief sich auf sage und schreibe 1075 Milliarden Euro. Und auch bei den Einfuhren gibt es Gutes zu vermelden. Mit einem Gesamtvolumen der Importe wurde auch hier ein Plus von stattlichen 14 Prozent verbucht. Für die Exportunternehmen ist vor allem die gute Nachfrage aus asiatischen Staaten sowie Afrika und dem Osten Europas ausschlaggebend.

Und zuversichtlich schaut man auf diese internationalen Partner auch für das kommende Jahr. Denn diese so genannten „Emerging Markets“ sind von der europäischen Schuldenkrise bisher weitgehend unberührt geblieben. Vor allem die Zukunftstechnologien sind Hoffnungsträger für die deutsche Exportwirtschaft. Neben der Elektrotechnikbranche und dem Maschinenbau sind auch die Hersteller der Automobilbranche, die sich vom neuen Jahr weiterhin gute Ergebnisse bei den Exporten versprechen. Anders als der Exportverband rechnen viele Experten allerdings mit einem doch eher geringen Umsatzplus für 2012. Teilweise wird dabei nur von etwa einem halben Prozent gesprochen, andere Stimmen rechnen gar damit, dass auch Deutschland von einer Rezession betroffen sein könnte in den kommenden Monaten.

Inflationsrate – Bundesamt geht von sinkenden Zahlen für 2012 aus

Samstag, Dezember 31, 2011

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Fragt man die deutschen Haushalte, welche Veränderungen das Jahr 2011 mitgebracht hat, über die sie sich am meisten ärgern, fallen in der Begriffe wie die Energiekosten und die Kosten für Kraftstoff. In beiden Bereichen werden die Haushaltskassen seit diesem Jahr nochmals deutlich stärker belastet als in der Vergangenheit. Und daran ändern auch die Tatsache nur sehr bedingt etwas, dass die Bürger in Deutschland im vergangenen Jahr zurückhaltender mit der Energie umgegangen sind. Vor allem das Heizen und die Autofahrt sind eine zunehmende Belastung für den durchschnittlichen deutschen Haushalt. Beide Faktoren waren maßgeblich auch für das hohe Niveau der Inflation verantwortlich hierzulande.

Bei 2,3 Prozent liegt die Inflationsrate zum Ende des Jahres 2011 nun. Und damit erreicht die Inflationsrate den zweithöchsten Stand seit dem Jahr 1995, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zum Jahresende mitzuteilen weiß. Einzig im Jahr 2008 lag die Inflationsrate nach Aussagen der Statistiker mit 2,6 Prozent noch höher als in diesem Jahr auf die letzten 16 Jahre bezogen. Damit handelt es sich also eben nicht nur um eine gefühlte höhere Belastung der Haushalte, sondern eine tatsächlich beträchtliche Jahresteuerung, die zugleich dafür sorgte, dass die steigenden Bruttoeinkommen als Reallöhne in den meisten Branchen der Wirtschaft nur minimal gestiegen oder gar nicht sind. Aber die Volkswirte haben nicht nur Hiobsbotschaften zu verkünden. Aufgrund der Verschlechterung der Konjunktur in Deutschland rechnen die Experten für die nächsten Monate damit, dass die Verbraucherpreise möglicherweise sogar deutlich sinken könnten.

Der Dezember 2011 hatte bereits eine Tendenz in dieser Richtung erkennen lassen. Zum wiederholten Male konnten die Statistiker einen Rückgang der Preise bekannt geben. Lag die Inflationsrate im Oktober noch bei 2,5 und im November bei immerhin 2,4 Prozent, betrug der Wert im letzten Monat dieses Jahres bereits nur noch 2,1 Prozent als Jahresteuerungsrate. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Inflationsrate an sich in Deutschland im Vergleich mit so manch anderem Land in Europa auf einem sehr hohen Niveau liegt. Vom November 2011 auf den Dezember legten die Verbraucherpreise nach der so genannten Saisonbereinigung übrigens um 0,7 Prozent. Ohne Heizkosten und die Kraftstoffpreise läge die Jahresteuerung für 2011 etwa bei 1,3 Prozent, so die Analysten des Statistischen Bundesamtes.

Hartz IV immer häufiger der übliche Weg bei Arbeitslosigkeit

Donnerstag, Dezember 29, 2011

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Eigentlich geht es dem deutschen Arbeitsmarkt ausgesprochen gut. Und zwar nicht nur im Vergleich mit anderen Staaten in Europa. Seit vielen Jahren sah es nicht mehr so gut aus wie in den vergangenen Jahren. Auch für das kommende Jahr 2012 rechnen die Experten mit einem fortgesetzten Rückgang der Arbeitslosenzahl in Deutschland. Und dennoch gibt es eben doch nicht nur positive Entwicklungen, sondern zugleich Veränderungen, die mehr als bedenklich sind. Derzeit kommen einige dieser Meldungen wieder einmal aus Nürnberg – die Bundesagentur für Arbeit gab aktuell abermals Zahlen zum Thema Hartz IV bekannt. Und aus eben diesen Daten kann abgelesen werden, dass der Absturz in die Arbeitslosigkeit immer häufiger dazu führt, dass vormals Berufstätige schneller als früher in die so genannte Grundsicherung, also in Hartz IV, abrutschen, als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Die Ansprüche auf Leistungen nach dem ALG I entfallen immer öfter, so dass den Betroffenen nur noch Hartz IV als letzter Ausweg bleibt. Und das genau dieser Anspruch dazu führt, dass die Suche nach einem neuen Job zu einem echten Problem wird, ist ein offenes Geheimnis, das politisch ein mehr als heißes Eisen darstellt. Inzwischen ist es etwa etwa jeder vierte Beschäftigte, der infolge einer Arbeitslosigkeit direkt Arbeitslosengeld II beantragen muss. Mehrheitlich sind es wie erwartet die so genannten Geringqualifizierten, die das Problem betrifft, so die BA in ihrer neuen Analyse. Seit dem Jahr 2008 ist die Zahl der Hartz-IV-Empfänger massiv gestiegen.

Seit dem Jahr 2009 gibt es nur noch für ein Jahr einen Anspruch auf ALG I-Leistungen, sofern vorher in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wurde. Und zwar für ein Jahr. Im Anschluss an diese Phase gibt es nur noch Hartz IV, was als Basissatz einer Summe von nur 364 Euro entspricht. Zu kurze Beschäftigungszeiten führen seit dem nun dazu, dass die Zeitspanne mit ALG I zunehmend wegfällt. In den 12 Monaten bis Ende November dieses Jahres haben knapp 2,8 Millionen Berufstätige ihren Arbeitsplatz verloren. Von ihren stürzten direkt 737.000 in Hartz IV ab. Je Monat sind dies mit 61.000 Beschäftigen gut 10.000 Personen mehr als vor genau drei Jahren.

Commerzbank will zukünftig auch Darlehen anderer Institute anbieten

Donnerstag, Dezember 29, 2011

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Dass man sich bei der teilverstaatlichten Commerzbank ganz allmählich etwas einfallen lassen muss, um wieder erfolgreicher wirtschaften zu können, ist mehr als offensichtlich. Erst kürzlich war im Rahmen der Prognosen zum neuen Banken-Stresstest bekannt geworden, dass das Institut vermutlich zu den deutschen Bankenhäusern gehören wird, die weitere Finanzspritzen brauchen könnten, um die Anforderungen im Bereich des Eigenkapitals der europäischen Aufsichtsbehörde erfüllen zu können. Nun hat sich das Management scheinbar für einen möglichen Weg entschieden.

So will die Commerzbank in Zukunft nicht nur eigene Kreditmodelle, sondern auch Darlehen von Mitbewerbern ins Portfolio aufnehmen, mit denen Baufinanzierungen ermöglicht werden sollen. Dies geht aus einer aktuellen Meldung der Bank aus Frankfurt am Main hervor. Die Nummer zwei unter den deutschen Privatbanken will ihren Kunden auf diese Weise noch bessere Wahlmöglichkeiten als bisher bieten. Der Schritt wäre nichts anderes als ein neues Alleinstellungsmerkmal, denn Immobilienkredite fremder Banken gibt es bislang bei keiner anderen Filialbank auf dem deutschen Markt. Zunächst handelt es sich dabei allerdings um Pilotprojekt, das bis zum Ende des Monats Januar in der Hansestadt Hamburg getestet wird. Zum Vorbild nimmt sich die Bank dabei eigene Wertpapiergeschäfte, in denen man bereits seit einer ganzen Weile ebenfalls Produkte anderer Unternehmen für Kunden anbietet.

Mit dem neuen Ansatz will man den Kunden vor allem mehr Sicherheit und Transparenz bieten, da viele Interessenten noch immer Sorgen haben angesichts der anhaltenden Krise in Europa. Die Probleme rund um die strengeren Kapitalvorschriften sollen jedenfalls nicht der Grund für das neue Engagement sein, heißt es bei der Commerzbank weiter. Eine Einschränkung der Kreditvergabe sei auf jeden Fall nicht zu erwarten, so der zuständige Vorstand der Bank. Zumal man im dritten Quartal des Jahres 2011 einen Zuwachs von 23 Prozent beim Neugeschäft mit Baufinanzierungen verbuchen konnte. Vielmehr wolle man den Kunden schlichtweg noch mehr Auswahl und bessere Finanzierungsmöglichkeiten anbieten als in den vergangenen Jahren.

BKA sieht Skimming-Straftaten am Geldautomaten auf dem Rückzug

Samstag, Dezember 24, 2011

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In den vergangenen Jahren sprachen die Berichte in den Medien zum Thema Datendiebstahl Bände. Die Zahl der Bankkunden, die beim Online-Banking oder direkt am Geldautomaten zu Opfern Krimineller wurden, war innerhalb einiger weniger Jahre massiv gestiegen. Grund für diese Entwicklung war und ist aus Sicht zum einen der technische Fortschritt, von dem Verbrecher stärker Gebrauch machen als viele Geldinstitute. Die Folge: Kunden, die am Automaten Geld abheben, werden zunehmend Opfer von Skimming-Attacken, bei denen die Kundendaten über gefälschte Bedieneinheiten oder Kameras ausspioniert werden. Doch pünktlich zum Ende des Jahres 2011 vermeldet die so genannte Euro Kartensysteme GmbH der deutschen Kreditwirtschaft eine Trendwende beim Skimming.

Die Bemühungen der Bankenbranche scheinen endlich zu fruchten, denn die Zahl der Straftaten in diesem Bereich seien um mehr als 50 Prozent gesunken. So die Meldungen der besagten Stelle. Dies hatte auch einen massiven Rückgang der Schadenssumme zur Folge. Sie ist im zu Ende gehenden Jahr um mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Das stärkere Engagement der Institute macht sich also für die Kunden bezahlt, die zunehmend bei Bankgeschäften sicherer werden. Nach Informationen des Bundeskriminalamts hatte es 2010 noch fast 3.200 Automaten-Angriffe gegeben, was einem Gesamtschaden von rund 60 Millionen Euro entsprach. Für dieses Jahr geht auch das BKA von einem deutlichen Rückgang der unbefugten Zugriffe aus. Verantwortlich für diesen Erfolg seien die verbesserten Sicherungsmechanismen auf Seiten der Banken.

Ein positiver Sicherheitsaspekt seien etwa die neuen Chips, die bundesweit auf EC-Karten zu finden sind seit Anfang des Jahres 2011. Noch besser: Der Chip-Test ist auch in ganz Europa garantiert, aus diesem Grund ist der Kartenmissbrauch deutlich erschwert, denn Kriminelle müssen meist schon nach Übersee ausweichen, um die Konten der Betroffenen abzuräumen. Auch so genannte Störsender und kurze Meldewege werden vom BKA als Neuheiten genannt, die es den Tätern schwer machen. Vom Jahresbeginn bis Ende November beziffern die Experten die Zahl der manipulierten Girokarten auf etwa 156 000. Bei einer Gesamt-Kartenzahl von 97 Millionen in Deutschland also inzwischen ein relativ geringer Wert verglichen mit den Problemen aus der Vergangenheit.


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  • Fritz F.: Wann werden die Gewerkschaften endlich verboten. Die hoffen immer noch die Welt anzuhalten. Doch die Erde...
  • Sina: Das wäre auch langsam zu dreist…
  • Sickz: Es ist eben nicht der selbe Aufwand. Es ist schon fast lachhaft, wie viele Pfändungsbeschlüsse täglich in...
  • reiner tiroch: Wenn diese Verbrecherbank nochmal Staatshilfe erhält, dann ist bei uns wirklich Hopfen und Malz...
  • reiner tiroch: 350 mrd Schulden+120 mrd 1.rettung+ 130 mrd 2. rettung macht 600 mrd gesamtschulden. Bei 50% Schnitt...
  • Armer Schlucker: Auch die Volksbank Guetersloh nimmt happiger 10,00 € Kontoführungsgebühren für P-Konten. Ob nun auf...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.