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Archiv | Analysen

Arbeitslosenzahl Anfang 2012 bei mehr drei Millionen

Donnerstag, Januar 26, 2012

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Eigentlich sieht die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt auf den ersten Blick bekanntermaßen ziemlich rosig aus. Kein Wunder also, dass die Bundesregierung für das Jahr 2012 trotz aller Probleme in der Europäischen Union und der Euro-Zone weiter daran festhält, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland noch weiter sinken werden. Im ersten Monat des Jahres aber gab es nach Aussagen verschiedener Großbanken im Lande gewissermaßen einen kleinen Rückschlag zu verdauen.

Denn nach ganzen neun Monaten gab es hierzulande nun erstmals wieder eine Zahl von mehr als drei Millionen Arbeitslosen zu vermelden. Insgesamt beläuft sich die Arbeitslosenzahl im Januar auf 3,09 Millionen Menschen. Im Vergleich zum Dezember des Jahres 2011 würde dies im Falle einer offiziellen Bestätigung durch die Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg einen Anstieg um gut 310.000 Arbeitslose bedeuten. Die exakten Arbeitslosenzahlen gibt die BA allerdings erst am Dienstag kommender Woche bekannt. Fest steht aber schon jetzt: Auch wenn die Zahl im Vormonatsvergleich spürbar gestiegen ist.

Verglichen mit dem Wert aus dem Januar 2011 waren fast 260.000 Bürger mehr erwerbstätig. Oder zumindest nicht mehr in der Statistik aufgeführt. Außerdem begründen Analysten den Zuwachs der Erwerbslosenzahl zum Beginn des Jahres gewohntermaßen mit saisonalen Gründen. Dies immerhin hat auch die Pressestelle der BA schon jetzt einmal mehr bestätigt. Zudem fiel der Anstieg, so die Meinung der Konjunkturforscher und vieler Bankenvolkswirte, sogar geringer als in den vergangenen Jahren aus. Dies lässt sich durch den relativen milden Winter erklären.

Eurostat gibt neue Inflations-Zahlen bekannt

Freitag, September 30, 2011

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Die Hoffnung bezüglich eines Rückgangs der Inflationsrate muss nun ein weiteres Mal begraben werden, wie den neuesten Informationen der in Luxemburg sitzenden Europäischen Statistikbehörde Eurostat für den Monat September entnommen werden kann. Statt zu sinken, sind die Verbraucherpreise innerhalb der so genannten Euro-Zone vielmehr sogar nochmals gestiegen. Nachdem die Inflationsrate im Vormonat August im Vergleich zum Juli noch bei 2,5 Prozent gelegen hatte, stieg der Wert von August bis September nun um rund 3,0 Prozent.

Insgesamt wurde der Grenzwert von zwei Prozent nun also schon zum zehnten Mal nacheinander übertroffen. Einmal mehr zeigt sich somit, dass die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main ihre Ziele nicht erreichen konnte – denn ist hat den Zielwert definiert als Höchstmarke für die Inflationsrate in den Mitgliedsstaaten der Währungsgemeinschaft. Hierzulande sieht es nur bedingt besser als in der Euro-Zone aus. Im Vormonatsvergleich lag die Teuerung laut den vorläufigen Auswertungen der Statistiker bei immerhin 2,6 Prozent. Sollten sich die Berechnungen von Eurostat als zutreffend erweisen, würde die Inflation in den 17 Ländern mit der Währung Euro im September 2011 fast ein Drei-Jahres-Hoch vorweisen.

Nun muss sich also zeigen, wie die EZB weiter mit Maßnahmen versuchen wird, endlich die angestrebte Preisstabilität zu erreichen. Die Experten prognostizieren derweil einen anhaltenden Trend bei der Teuerung. Als Grund nennen sie momentan vor allem die hohen Kosten für Rohstoffe und Energie. Beide Faktoren werden nach Einschätzungen von Eurostat auch weiterhin dafür sorgen, dass die Inflationsrate noch über Monate hinweg über dem Wert von zwei Prozent verbleiben wird. Negativ wirkt sich dies natürlich vor allem bei Menschen mit geringeren Einkommen aus.

Deutsche Volkswirtschaft aus Sicht des IWF extrem wichtig für weltweites Wachstum

Dienstag, April 12, 2011

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Es ist generell nicht das erste Mal, dass erst eine akute Krise erst ans Tageslicht bringt, welche Staaten letzten Endes wirklich wirtschaftlich gut aufgestellt sind und welche Länder sich mit möglicherweise sogar erheblichen Problemen konfrontiert sehen. Die aktuellen Aussagen der Experten des Internationalen Währungsfonds bestätigen diese Theorie einmal mehr. Denn noch vor etwa einem Jahrzehnt eilte Deutschlands Wirtschaft der Ruf voraus, nicht unbedingt krisensicher dazustehen. Nun zeigt sich ausgerechnet hierzulande, dass die Wirtschaft so stabil ist, dass sie für ganz Europa regelrechten Vorbildcharakter haben kann. Zur so genannten Jahrtausendwende war Deutschland noch als „kranker Mann Europas“ tituliert worden.

Nun spricht mancher Wirtschaftsexperte gar von einem deutschen Wirtschaftswunder. Die neuen Analysen des IWF im Rahmen des World Economy Outlook machen deutlich, dass es sich beim Wachstum in Deutschland nicht um eine Eintagsfliege handelt, während etliche andere europäische Staaten weiterhin oder gar in steigendem Maße ernste Schwierigkeiten damit haben, die Auswirkungen der internationalen Krise zu verarbeiten. Der Outlook sieht für Deutschland für 2011 eine Wachstumrate in Höhe von 2,5 Prozent, 2012 sollen es immerhin noch 2,1 Prozent sein. Beide Zahlen fallen höher aus, als es der IWF bis dato vorhergesagt hatte. Der deutschen Volkswirtschaft kommt damit auch weiterhin die Rolle der Konjunkturlokomotive zu, wie es beim Währungsfonds heißt.

Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands lag nach der Preisbereinigung bei satten 3,6 Prozent und erweist sich damit gleichermaßen als vorbildlich in der EU. Wichtig dabei ist vor allem auch die Einsicht, dass es nicht mehr allein die Exportwirtschaft ist, die für Deutschland von großer Bedeutung ist, um fortgesetzt überdurchschnittliche Wachstumswerte zu erreichen. Und international gesehen erholen sich auch die Volkswirtschaften in den USA und Großbritannien, so dass Deutschland nicht allein als positives Beispiel genannt werden kann. Zudem wird selbst Japan nur vorübergehende Einbußen infolge der momentanen Katastrophen vorweisen, so die Überzeugunge der Ökonomen des IWF.

Sinkende Reallöhne seit 2000 – deutliches Wirtschaftswachstum für 2010

Donnerstag, Dezember 16, 2010

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Die aktuellen Informationen der internationalen Arbeitsorganisation ILO sorgen hierzulande nicht gerade für Begeisterungsstürme. Den neuen Zahlen der ILO zufolge stiegen die Reallöhne inflationsbereinigt in den meisten Industrienationen seit dem Jahr 2000. In Ländern wie Norwegen fällt der Zuwachs sogar extrem deutlich aus. Leider gehört Deutschland nicht zur Riege der Staaten mit Verbesserungen.

Die Auswertung der Organisation zeigt vielmehr, dass die deutschen Reallöhne in den vergangenen Jahren um etwa 4,5 Prozent gesunken sind. Das Gefühl, als Berufstätiger weniger Geld als früher im Geldbeutel zu haben, trügt also nicht. Diese Entwicklung ist vor allem angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Veränderungen für viele Arbeitnehmer nicht zu verstehen. 2010 konnte die deutsche Wirtschaft ihr deutlichstes Wachstum seit immerhin 4,5 Jahren erzielen. Davon geht zumindest das bekannte Markit-Institut nach Befragung von 1000 Unternehmen der Industrie und des Dienstleistungssektors aus. Mit einem Plus von 0,7 Punkten auf nun 59,7 Punkten erreicht der so genannte Einkaufsmanagerindex seinen höchsten Stand seit Juni des Jahres 2006.

Besonders deutlich fällt der Zuwachs in der deutschen Industrie aus, hier verbessert sich der Einkaufsmanagerindex auf nun 60,9 Punkte. Bisher hatten viele Experten keine oder nur geringe Verbesserungen für 2010 erwartet. Von Wachstum sprechen die Analysten, wenn der Index Werte jenseits der Marke von 50 Punkten erreicht. Es besteht also Hoffnung, dass die letzten Meldungen über steigende Löhne eine dauerhafte Trendwende einläuten.

Müssen deutsche Arbeitnehmer bald deutlich mehr arbeiten?

Sonntag, Oktober 24, 2010

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In Deutschland hat es viele Jahre gedauert, bis Arbeitnehmer über die verschieden Gewerkschaften auf das heutige Wochenarbeitspensum geschafft haben. Die Wirtschaftskrise hatte in en vergangenen drei Jahren dazu geführt, dass viele Arbeitnehmer dank Kurzarbeit deutlich weniger arbeiten mussten oder durften als in den Jahren zuvor. Doch damit könnte es nach Einschätzungen von Arbeitsmarktexperten schon bald vorbei sein. Die Lage der deutschen Wirtschaft hat sich zuletzt in manchen Bereichen gravierend verändert, so dass sich auch die Anforderungen an die Beschäftigten in Zukunft erheblich verändern könnten.

Etliche der führendem deutschen W Wirtschaftsexperten gehen aktuell davon aus, dass die durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Lande schon bald deutlich anders gestalten wird. Von bis zu 45 Stunden pro Woche gehen die Beobachter derzeit aus. Der Grund liegt vor allem darin, dass die Unternehmen hierzulande mit einem beträchtlichen Mangel an Fachkräften zu kämpfen haben. Schon mittelfristig erwarten Analysten, dass es zum einem spürbaren Anstieg der Arbeitszeiten kommen wird. So sieht es unter anderem Klaus Zimmermann, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Dass es zu einem Wandel kommt, hält man beim DIW für eine zwangsläufige Entwicklung, so dass Themen wie die 38-Stunden-Wochen schon bald der Vergangenheit angehören könnten.

Betroffen sein werden unter anderem Bereiche wie die Pflegebranche, der Gesundheitssektor oder das Exportgewerbe. Ähnlich sieht man es beim Hallenser Institut für Wirtschaftsforschung. Eine wirkliche Neuheit wird dies aber nicht sein, denn schon jetzt ist nach Aussagen des IWH im vielen Bereichen des Arbeitsmarktes eine deutlich höhere Arbeitszeit pro Woche üblich. In einigen Prognosen ist sogar von einer wöchentlichen Arbeitszeit von 48 Stunden die Rede. Zumindest von Rechts wegen stellen die neuen Erwartungen kein Problem dar. Um dem Fachkräftemangel in der erforderlichen Weise zu begegnen, ist zudem eine massivere Anwerbung von Experten aus dem Ausland nötig, heißt es in anderen Analysen.

Deutlich höherer Lebensstandard im Osten Deutschlands seit Wiedervereinigung

Montag, September 13, 2010

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Viele Westdeutsche beklagen seit langem, dass es in vielen gesellschaftlichen Bereichen im Osten der Republik deutlich schneller vorangeht als in den so genannten alten Bundesländern. Vielfach handelt es sich bei dieser Kritik nur um polemische Äußerungen, die eine Unzufriedenheit über die wirtschaftliche Situation Deutschlands zum Ausdruck bringen sollen. Eine Studie der Zeitschrift Super Illu jedoch bringt neuen Sprengstoff in die Debatte über die Lebensstandards in Ost und West.

Die Studie auf Basis von Daten des renommierten ifo Institutes stellt zwar unter Beweis, dass keineswegs die hohen Ziele nach der Wiedervereinigung erreicht wurde. Dennoch sind die tatsächlichen Entwicklungen in vielen Bereichen wie bei den Rentenleistungen, Löhnen und der generellen Wirtschaftsleistung weniger weit hinter den früheren Erwartungen zurückgeblieben. Auch hinsichtlich des Bildungsniveaus und der medizinischen Versorgung sieht die Studie, die von der bekannten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegeben worden war, deutliche Verbesserungen in den vergangenen 20 Jahren. Bei den Bruttolöhnen bringen es die Arbeitnehmer im Osten Deutschland inzwischen auf einen Wert von durchschnittlich 83 Prozent des Welt-Niveaus.

Im Jahr 1991 erhielten die „Ossis“ im Schnitt nur etwa 57 Prozent des Einkommen ihrer Kollegen im Westen. Im Rentensektor erhalten viele Rentner mittlerweile sogar zum Teil deutlich mehr als die West-Rentner, wie eine Auswertung der Daten aus dem Jahr 2008 zeigt. Das BIP im Osten hat sich noch spürbarer verbessert. So stieg das Brutto-Inlandsprodukt der Einwohner in Ostdeutschland von nur 9,751 Euro in 1991 auf 19.500 Euro im vergangenen Jahr. Das Plus im Westen indes belief sich im genannten Zeitraum nur auf etwa 12 Prozent.


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  • Fritz F.: Wann werden die Gewerkschaften endlich verboten. Die hoffen immer noch die Welt anzuhalten. Doch die Erde...
  • Sina: Das wäre auch langsam zu dreist…
  • Sickz: Es ist eben nicht der selbe Aufwand. Es ist schon fast lachhaft, wie viele Pfändungsbeschlüsse täglich in...
  • reiner tiroch: Wenn diese Verbrecherbank nochmal Staatshilfe erhält, dann ist bei uns wirklich Hopfen und Malz...
  • reiner tiroch: 350 mrd Schulden+120 mrd 1.rettung+ 130 mrd 2. rettung macht 600 mrd gesamtschulden. Bei 50% Schnitt...
  • Armer Schlucker: Auch die Volksbank Guetersloh nimmt happiger 10,00 € Kontoführungsgebühren für P-Konten. Ob nun auf...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.