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Archiv | Börsenanekdoten

Ausgabekurs und Datum für Kabel Deutschland-Börsengang bekannt

Mittwoch, März 10, 2010

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Interessierte Anleger warteten schon seit gut zwei Wochen auf erste offizielle Aussagen, nachdem publik geworden war, dass die Nummer eins unter den deutschen Kabelnetzbetreibern, Kabel Deutschland, den Weg aufs Börsenparkett wagen will. Dass der Termin für den Börsengang noch im März sein soll, wurde schon in der vergangenen Woche bekannt. Welche Marge jedoch für den Preis der Aktie als Ausgabekurs angedacht sein sollte, war bisher nicht als Meldung veröffentlicht worden.

Nun gibt es in dieser Sache neue interessante Informationen für Anleger, die nach der härtesten Phase der Finanzkrise endlich wieder an der Börse einsteigen möchten. Als Spanne für den Ausgabepreis der Kabel Deutschland-Aktie wurde nun ein Bereich von mindestens 21,50 Euro und maximal 25,50 Euro angesetzt. Die ließ das Unternehmen zur Wochenmitte aus der Zentrale in Unterföhring verlautbaren. Die Einnahmen für das Unternehmen könnten also durchaus erheblich sein, sollte der Maximalwert erreicht werden. Ausgeben will der Kabelanbieter im Rahmen der Emission eine Menge von bis zu 34,5 Millionen Aktien.

Die Einnahmen könnten sich unter für das Unternehmen idealen Bedingungen also auf fast 880 Millionen Euro belaufen. Schon am Freitag wird das Angebot beginnen, letzter Termin für die Zeichnung wird aller Wahrscheinlichkeit (je nach Nachfrage von Seiten der Anleger) der 19.03.2010 sein. Wohin die Mittel nach der Kapitalerhöhung fließen sollen, ist ebenfalls bereits bekannt. Die Gelder werden direkt vom verschuldeten Betreiber an seine Eigentümer weitergeleitet. Insbesondere der US-amerikanische Teilhaber Providence möchte endlich Bares sehen. Providence verabschiedet sich zudem im Rahmen des Börsengangs von seinen KDG-Anteilen.

Höhere Auflagen und Meldepflicht für Leerverkäufe

Freitag, März 5, 2010

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Die so genannten Leerverkäufe wurden in den vergangenen Monaten in vielen Fällen von Kurseinbrüchen als zentraler Auslöser genannt. Dementsprechend ist es nur allzu gut nachvollziehbar, dass die Finanzaufseher in Deutschland – also insbesondere die Bundesanstalt für Finanzaufsicht – für die Zukunft mit strengeren Maßnahmen die Einschränkung derartiger Transaktionen erzielen will. Die Bafin kündigte an, mit engeren Vorgaben dafür sorgen zu wollen, dass es keine vollkommen ungezügelten Aktionsmöglichkeiten mehr für Anleger auf den Finanzmärkten geben soll. dafür sollen vor allem schärfere Meldepflichten zu den Leerverkäufen genutzt werden.

Mit dem Stichtag 25. März dieses Jahres tritt die neue Meldepflicht in Kraft, so die Korrekturen der Finanzaufsicht zur Einschränkung der Optionen. So müssen Mitteilungen zu vielen Finanztiteln im Falle von Leerverkaufsposition bereits ab 0,2 Prozent gemeldet werden, des Weiteren sieht die Bafin eine Veröffentlichung von Transaktionen dieser Art ab einem Schwellenwert von 0,5 Prozent vor. Zunächst ist das Konzept als eine Art Modellversuch zu verstehen. Denn als Enddatum wurde erst einmal der 31. Januar des kommenden Jahres festgelegt.

Zu den meldepflichtigen Titeln gehören – wie zu erwarten war – vor allem die Aktien von vielen Banken und Versicherungen wie der Deutschen Bank, der Münchener Rück oder der Allianz. Und auch der Titel der Deutschen Börse selbst fällt unter die einstweilig strengeren Richtlinien für Leerverkäufe. Zusammengefasst werden die Neuerungen unter dem Oberbegriff „Transparenzsystem für Netto-Leerverkaufspositionen“. Betroffen sind sowohl börsliche als auch außerbörsliche Instrumente des Finanzmarktes.

Bald kein Handel mehr auf dem Börsenparkett?

Dienstag, März 2, 2010

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Vor Jahren wäre es kaum denkbar gewesen, dass der „gute, alte“ Handel auf dem Parkett einmal aufgrund der modernen Medien ausgedient haben würde. Eine Weile wird er denn auch weiter fortbestehen, doch im Jahr 2012 soll der Parketthandel im klassischen Sinne endlich in den Ruhestand gehen. Unter gewissen Umständen wäre die Abschaffung laut Aussagen der Frankfurter Börse sogar schon zu einem früheren Zeitpunkt möglich. Beschlossen hat der Börsenrat, dass am 28. März des Jahres 2012 der so genannte maklergestützte Präsenzhandel auf dem Frankfurter Parkett auslaufen wird.

Später soll der Handel mit Rentenpapieren und Aktien gleichermaßen dann ausschließlich über das System Xetra abgewickelt werden. Zu den Überlegungen war es vor allem deshalb gekommen, weil die neuen Anforderungen auf nationaler wie auch internationaler Ebene ein Umdenken bezüglich des Handelsplatzes erforderlich gemacht hatte in den vergangenen Jahren. Was nach einem massiven Wandel des Börsenhandels klingen mag für Laien, ist inzwischen jedoch ohnehin Standard. Denn schon jetzt wickeln die Broker mehr als 90% des Handels über das Xetra-System ab.

Auf dem Parkett der Frankfurter Börse an sich werden nur noch Nebenwerte aus Deutschland gehandelt. Um die Größenordnungen zu verdeutlichen: Während allein im Februar über Xetra Papiere mit einem Gesamtvolumen von 97 Milliarden Euro gehandelt wurden, brachte der Präsenzhandel nur müde sechs Milliarden Euro Umsatz. die Zukunft hat bildhaft gesprochen also schon vor einer ganzen Weile begonnen. Das Parkett ist schon jetzt im Grunde mehr Schein als Sein.

Tom Tailor will im Frühjahr Kapitalerhöhung vornehmen

Dienstag, März 2, 2010

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Die Aussagen darüber, ob derzeit ein guter Augenblick für den Schritt an die Börse ist, könnten unterschiedlicher kaum sein. Dennoch wird es ab dem Frühjahr an der Frankfurter Börse endlich wieder rund gehen. Denn viele Unternehmen wollen das Wagnis trotz aller Unsicherheiten eingehen. Eines der Unternehmen mit Börsen-Ambitionen ist das Modelabel Tom Tailor mit Sitz in der Hansestadt Hamburg. Spätestens zum Ende des zweiten Quartals des Jahres 2010 zieht es den Konzern aufs Parkett und an den deutschen Kapitalmarkt. Aktuellen Berichten zufolge soll es noch vor den Osterfeiertagen so weit sein.

Die geplante Kapitalerhöhung soll rund 140 Millionen Euro in die Kasse des Unternehmens bringen. Was man mit dem frischen Kapital anstellen möchte, steht ebenfalls bereits fest. Bisher ist die Marke Tom Tailor mit über 1000 Verkaufsflächen in 37 Ländern vertreten, im deutschsprachigen Raum betreibt man eigene Filialen. Dieses eigene Netz möchte man weiter ausbauen, darüber hinaus sollen mit den Einnahmen auch anteilig bestehende Schulden zurückgezahlt werden. Neben neuen Aktien planen angeblich auch bisherige Anteilseigner wie der Investor Alpha einen Verkauf bisher Aktienpakete.

Die deutsch-französische Gruppe von Investoren ist seit rund fünf Jahren mit etwa 57 Prozent an Tom Tailor beteiligt und hatte seinerzeit eine Summe in dreistelligen Millionenbereich investiert für die Aktien. Die Durchführung des Börsengangs soll von der Commerzbank und JPMorgan übernommen werden. Das gute Geschäftsjahr 2009 (mit einem Umsatzplus von knapp sechs Prozent) macht Hoffnung auf einen erfolgreichen Börsenstart.

Kabel Deutschland bald an der Börse?

Dienstag, Februar 23, 2010

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Im deutschen Kabelnetz ist der Netzbetreiber Kabel Deutschland der bundesweit größte. Beim Unternehmen tut sich derzeit eine ganze Menge, verantwortlich für diese aktuellen Nachrichten ist vor allem der bekannte Finanzinvestor Providence aus den USA, der sich auf die Ablehnung eines Verkaufswunsches hin nun seinerseits an der Börse von der eigenen Beteiligung verabschieden möchte.

Providence möchte in diesem speziellen Falle allerdings keine Kapitalhöhe im eigentlichen Sinne vornehmen (was für Kabel Deutschland letzten Endes sogar ein besseres wirtschaftliches Fundament hätte bringen können), sondern lediglich Anteilsscheine über die Börse anbieten. Nach Aussage des Investors selbst mangelt es jedenfalls nicht an den nötigen Mitteln, um den gehegten Wunsch auch in die Tat umsetzen zu können. über die Emission will Providence gut eine Milliarde Euro einnehmen. Allzu viel Zeit wird bis zur Umsetzung nicht mehr ins Land ziehen, schon im kommenden März soll die Erstnotiz realisierbar sein.

Mit diesem wahrscheinlichen Börsengang wäre Kabel Deutschland seit rund zwei Jahren der erste Börsengang mit einem Volumen in Milliardenhöhe. Providence gehören derzeit etwa 88 Prozent aller Anteile an KDG, nun will man endlich auch etwas mit dem Einstieg im Jahr 2003 verdienen. Die letzten Angebote für die gesamte Beteiligung, die von anderen Firmen unterbreitet worden waren, hatte bei Providence keine Freude ausgelöst. Die Angebote bezeichnete man als deutlich zu gering. Branchenkenner sagen vorher, dass vor dem Börsengang nun ebenso gut weitere Interessenten Offerten für das Gesamtpaket einreichen könnten.

Sky Deutschland will verstärkt auf Werbung setzen

Mittwoch, Januar 27, 2010

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Unter der Führung des neuen Chefs Brian Sullivan plant die Nummer 1 unter den deutschen Pay-TV-Sender, der Sender Sky, im Jahr 2010 laut Meldungen des Handelsblatt scheint eine Art Großoffensive. Sullivan will das Unternehmen nach bisherigen Medieninformationen vor allem durch neue Konzepte im Bereich der Werbung weiter etablieren. Wenn alles gut geht, soll Sky zukünftig rund ein Zehntel seiner Umsätze über Werbung erwirtschaften. Bisher liegt die Quote gemessen am Gesamtumsatz des Senders bei nur knapp mehr als zwei Prozent.

Massive Sorgenfalten müssen aber dennoch nicht auf der Stirn des durchschnittlichen Sky-Abonnenten bilden. Denn anders als im klassischen Privatfernsehen soll die Reklame nicht als Unterbrechung in laufenden Programmteilen ausgestrahlt werden, sondern vielmehr als eine Art Lückenfühler zwischen einzelnen Teilen des Sendeablaufes. Mit diesem Ansatz bliebe Sullivan seiner früheren Arbeitsweise treu. Denn schon während seiner Zeit beim Bezahlsender BSkyB in Großbritannien setzte der Manager auf Werbung als lukrative Einnahmequelle.

Nötig jedenfalls sind Neuerungen in der bisherigen Arbeitsweise, denn Sky Deutschland schreibt nach wie vor keine schwarzen Zahlen, doch schon im Frühjahr des nächsten Jahres will man wieder Gewinne erzielen. Bitter nötig ist eine Neuaufstellung samt Umsatzverbesserung auch im Hinblick auf die Lage der Aktie von Sky Deutschland an der Börse, dort kämpft das Unternehmen weiterhin mit seinem All-Time-Tiefststand.


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  • Frager: Provopoulos ist ein Grieche und wird sicher die Massnahmen nicht kritisieren, oder? Provo Populus könnte man...
  • Peter Kulman: Unglaublich, das Unternehmen hat selbst über 3 Milliarden Schulden, und das Geld vom Börsengang geht...
  • Reiner Tiroch: Na, was würde wohl der Prüfer bei den unseren Banken alles so feststellen wo doch alle so unschuldig...
  • Mag.Oec. Thomas Rudolf Kropp: Föllig richtig. Ich mache das immer so. Frage: Hast Du einen BMW? Nein? Hast Du einen...
  • Tob: Ich freue mich schon auf die CeBIT 2010. Auf meinem Blog könnt ihr auch abstimmen, wie ihr die CeBIT fandet.
  • aktien online kaufen: “Dabei sind die Staatsanleihen gerade in der momentanen Phase eine ausgesprochen wichtige...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Silberpreis | Goldpreis | Ölpreis

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.