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Archiv | DAX und Europa

Allianz erneut mit Erfolg im Quartalsergebnis

Montag, November 9, 2009

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Weltweit sind die Banken und Versicherungsgesellschaften auch weiterhin in vielen Fällen extrem angeschlagen. Nicht so die Allianz. Der Branchenriese kann mittlerweile zum dritten Mal in Folge mit besseren Quartalsergebnissen überzeugen, während Mitbewerber mit den Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise zu kämpfen haben. Die heutige Zwischenbilanz aus dem Hause Allianz übertrifft dabei selbst die eher optimistischen Prognosen für das vergangene Quartal.

Der Überschuss der Allianz belief sich von Juli bis September auf mehr als 1,3 Milliarden Euro, 2008 lag dieser Wert im Vergleichszeitraum nur bei etwa knapp 545 Millionen Euro. Die Vorhersagen lagen nur bei 1,18 Milliarden Euro. Auch im operativen Bereich legt die Allianz deutlich zu, dort bringt man es mit einem Plus von 23 Prozent nun auf einen Wert von 1,93 Milliarden Euro. Damit trotz das Unternehmen der Tatsache, dass die Renditen momentan seit einigen Monaten bereits relativ niedrig liegen.

Freuen dürfen sich vor allem die Aktionäre, denn die Allianz-Aktie konnte sich auf Basis dieser neuen Zahlen schon in den ersten Stunden der neuen Woche deutlich verbessern. Für das gesamte Jahr wagen die Experten bei der größten Versicherung in ganz Europa aber dennoch keine Prognosen bezüglich der wahrscheinlichen Gewinne des Unternehmens.

BMW muss Verluste im Q3 beichten – Aktie verliert deutlich

Dienstag, November 3, 2009

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Die Hoffnungen gingen bisher eigentlich dahin, dass sich die deutschen Automobilkonzerne langsam aber sicher wieder wirtschaftlich fangen könnten. Doch schon die heute veröffentlichten Bilanzen für das vergangene dritte Quartal beim Hersteller BMW lassen erkennen, dass die schlechten durchaus noch nicht als überstanden angesehen dürfen. Mit seiner Automobilsparte hat BMW nun sogar Verluste eingefahren, insgesamt ist der Gewinn ebenfalls gefallen.

Für den Aktienkurs im Deutschen Aktienindex war dies ein klares Ausstiegssignal für viele Anleger. Mehr als fünf Prozent gab die Aktie schon in den Morgenstunden nach. Interessanterweise sind es nicht die eigenen Verluste an sich, die BMW zusetzen beim Ansehen der Anleger. Schlimmer werden die Analysten, dass BMW im direkten Vergleich mit Daimler verliert. Der Nettogewinn im Hause BMW lag von Juli bis Ende September bei rund 78 Millionen Euro.

Ein tristes Ergebnis vor dem Hintergrund, dass der Konzern im gleichen Zeitraum des Vorjahres immerhin einen Überschuss in Höhe von 300 Millionen Euro erzielen konnte. Die Prognosen der Analysten für das zurückliegende Quartal beliefen sich auf 118 Millionen. Doch einen Hoffnungsschimmer gibt es dennoch bei BMW. Denn schon für das kommende Jahr geht man von einem steigenden Umsatz aus. Für das 3. Quartal war dieser um üppige 6,6 Prozent gesunken auf einen Gesamterlös von nur noch 11,75 Milliarden Euro.

Nokia Aktie verliert deutlich nach Quartalsbericht

Donnerstag, Oktober 15, 2009

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Mit dem schon bald beginnenden Weihnachtsgeschäft soll alles besser werden. So lautet die hoffnungsvolle Vorhersage des finnischen Handy-Herstellers und internationalen Marktführers Nokia. Entwicklungen in dieser Richtung sind auch durchaus nötig, um die Anleger zu beschwichtigen. Denn das dritte Quartal dieses Jahres hat dem Unternehmen in den Bilanzen ein Minus von stolzen 913 Millionen Euro beschert. Und das nach einem Gewinn im Jahr 2008 in Höhe von etwa einer Milliarde Euro. Die Aktionäre sind betrübt, denn ihre Aktien haben angesichts dieser Entwicklungen knapp 15 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

Noch kurz vor der Publikation des Quartalsberichtes hatte sich die Nokia-Aktie spürbar verbessert, doch dem Zuwachs von zwei Prozent steht ein Minus im Umfang von sieben Prozent nach der Veröffentlichung der Fakten gegenüber. Insbesondere heftige Abschreibungen im Unternehmensbereich Nokia Siemens Networks schlägt empfindlich zu Buche. Für die Aktie des Unternehmens bedeuten die Kursentwicklungen am heutigen Börsentage die rote Laterne im Euro Stoxx 50.

Erwartet worden waren diese Zahlen nicht einmal von pessimistischen Experten. Durchschnittlich lagen die Vorhersagen der Analysten bei einem Plus von etwa 14 Cent pro Nokia-Aktie. Der Konzern selbst hatte ohne die Einbeziehung der Sondereffekte sogar einen Gewinn von 17 Cent kalkuliert für die Anteilsscheine. Bleibt zu hoffen, dass die Nachfrage in der Weihnachtszeit tatsächlich das erhoffte Niveau erreichen kann.

DAX arbeitet sich weiter nach oben

Donnerstag, Oktober 8, 2009

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Auch wenn die Umsätze an der Deutschen Börse am heutigen Handelstag insgesamt eher verhalten waren, die wider Erwarten sehr guten Zahlen des US-Konzerns Alcoa und andere Highlight der zweiten Wochenhälfte konnten die Anleger einmal mehr in Kauflaune bringen. Alcoa verbuchte nach drei kritischen Quartalen endlich wieder Gewinne, netto belaufen sich diese auf immerhin 77 Millionen US-Dollar. Nach einem Verlust von mehr als 450 Millionen USD im vorherigen Vierteljahr des Geschäftsjahres ist diese Entwicklung durchaus erfreulich.

Das Plus im Deutschen Aktienindex ist spürbar, es liegt bei rund 1,2 Prozent am Donnerstagmorgen. Die Entwicklungen mit einem Wert über der Marke von 5700 Punkten stoßen auf so großen Zuspruch, dass sich mancher Analyst ein neues Rekordhoch für den DAX vorstellen kann. besonders die Unternehmen im Bereich der Rohstoffe und der Stahlbranche dürfen sich über ein ordentliches Plus freuen zum nahenden Wochenende.

Hoffnung hegen die Anleger und Broker auch wegen der weiteren Bilanzen aus den USA, von denen man sich weitere positive Signale für den deutschen Aktienmarkt verspricht in den kommenden Wochen. Um sich tatsächlich auf Höchstniveau wieder zu finden, müsste sich der DAX noch um rund 60 Punkte verbessern, sein Jahreshoch liegt nämlich bei 5760 Punkten. Dass die Anleger heute insgesamt eher zurückhaltend sind, ist auf die bevorstehenden darauf Sitzungen bei der Europäischen Zentralbank und der Bank of England zurückzuführen. Beide Notenbanken äußern sich heute zu möglichen Leitzins-Veränderungen.

Wahlergebnis bringt Kursgewinne für Energiekonzerne

Montag, September 28, 2009

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Die neue Regierung der Bundesrepublik wird wie seit dem gestrigen Abend bekannt eine schwarz-gelbe sein. Doch nicht nur CDU und FDP freuen sich über diesen Ausgang der Wahl, bei der die Sozialdemokraten erdrutschartige Verluste mit ansehen mussten. Begeistert zeigen sich zur neuen Woche vor allem auch große Energiekonzerne, denn Unternehmen wie E.ON und der Riese RWE erlebten einen

Der Sieg von Union und FDP bei der Bundestagswahl hat die Aktienkurse ordentlich gepusht. Das wiederum bekam auch der gesamte Deutsche Aktienindex zu spüren, er machte einen Sprung um rund 1,3 Prozent und verbesserte sich somit auf einen Wert von 5653 Punkten am Montagmorgen. Maßgeblich verantwortlich sind die besagten Energiekonzerne, und zwar nicht ohne Grund. Denn eine Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein durch die neue Koalition in Berlin.

Verlängerte Laufzeiten, das macht Hoffnung auf größere Gewinne für die Unternehmen, weshalb sich die Anleger in stärkerem Maße für die Aktien der Konzerne der Energiebranche zu interessieren beginnen. Der größte DAX-Gewinner der neuen Woche ist E.ON mit einem Zuwachs von 3,8 Prozent, die Aktie liegt nun deutlich über 29 Euro. Auch RWE schafft ein deutliches Plus von immerhin noch 3,3 Prozent.

VW zukünftig weniger bedeutend im DAX

Freitag, September 18, 2009

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Angesichts der weiterhin anhaltenden Querelen und Debatten um die Zusammenlegung von Porsche und Volkswagen verwundert es nicht, dass die Anleger zusehends das Vertrauen in die Aktien des Wolfsburger Autoherstellers verlieren. Vom freien Fall im eigentlichen Sinne mag dabei noch nicht gesprochen werden.

Doch sorgen macht man sich auf dem Börsenparkett durchaus zu recht um die VW-Aktie, die seit einer ganzen Weile nur noch den Weg nach unten kennt, während etliche Unternehmen mit Börsennotierung gerade vom steigenden DAX-Wert profitieren können. Und damit ist dann auch bereits das entscheidende Thema angeschnitten: der DAX. Denn mit dem heute erreichten tiefsten Stand der Volkswagen-Aktie seit rund zwei Jahren mehren sich die Gerüchte, die Aktie müsse sich im Zuge der Neugewichtung des deutschen Leitindex ohnehin möglicherweise von ihrem Stammplatz trennen.

Klar ist jedenfalls, dass die Bedeutung der Stammaktien des Autokonzerns ab kommender Woche mit dem Moment der DAX-Neuausrichtung weniger werden wird als bisher. Nach heutigen Meldungen der Deutschen Börse wird die Aktie zukünftig statt der bisherigen 2,10 Prozent nur noch 1,05 Prozent des DAX-Gewichts ausmachen. Erklärt wird diese Korrektur der Wertigkeit im Index mit dem deutlich geringeren Streubesitz, der sich aktuell nur noch auf rund 14,5 Prozent beläuft bei VW.


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  • Reiner Tiroch: Na, was würde wohl der Prüfer bei den unseren Banken alles so feststellen wo doch alle so unschuldig...
  • Mag.Oec. Thomas Rudolf Kropp: Föllig richtig. Ich mache das immer so. Frage: Hast Du einen BMW? Nein? Hast Du einen...
  • Tob: Ich freue mich schon auf die CeBIT 2010. Auf meinem Blog könnt ihr auch abstimmen, wie ihr die CeBIT fandet.
  • aktien online kaufen: “Dabei sind die Staatsanleihen gerade in der momentanen Phase eine ausgesprochen wichtige...
  • Mariom: Dieser unglaublich niedrige Stand ist dreist!
  • Reiner Tiroch: Na, dann lässt das Bankenrecht also solche Verstöße gnadenlos zu? Da alle Banken aus dem letzten Loch...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.