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Archiv | Devisen/Forex & Rohstoffe

Euro kann durch EU-Meldungen phasenweise zulegen

Mittwoch, Februar 10, 2010

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Die derzeitigen finanziellen Probleme des europäischen Sorgenkindes Griechenland haben die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt schwer belastet. Groß waren die Sorgen darüber, ob Griechenland möglicherweise sogar aus Eurozone aussteigen müsste. Nun jedoch gibt es neue Hoffnungen, die auch dem Euro selbst wieder auf die Sprünge helfen konnten. Nach der Bekanntgabe, dass Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, früher als geplant ein Notenbanker-Treffen im australischen Sydney verlassen würde.

Sein Ziel, die Teilnahme an einem informellem Gipfel der Europäischen Union, ließ die Anleger und Experten aufmerksam werden. Analysten werteten die neuen Reisepläne und das Ziel des Abflugs Trichets als Hinweis darauf, dass die EZB und die EU gemeinsame Schritte mit dem Ziel einer finanziellen Unterstützung für Griechenland in Angriff nehmen wollen. Auch auf dem Devisenmarkt allgemein löste die Nachricht über das Gipfeltreffen eine stärkere Nachfrage im Bereich der so genannten Short-Positionen aus.

Diese Entwicklung konnte dem Euro wie so oft zusätzlich helfend zur Seite stehen. Verbessern konnte sich der Euro insbesondere im Vergleich zum Pfund Sterling. Dies ist die Folge der Meldungen zum britischen Handelsbilanzdefizit. Diese fiel mit einem Wert von 7,3 Milliarden Pfund um eine halbe Milliarde höher aus als im Monat zuvor. Erwartet worden war indes, dass das Defizit sinken würde. Den Euro jedenfalls freut es.

Deutschland verstärkt von russischem Öl abhängig

Sonntag, Januar 3, 2010

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Welche Komplikationen es bringen kann, wenn ein Land in einem bestimmten Bereich allzu abhängig von anderen Nationen ist, hat sich nicht zuletzt im Verlaufe der Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt. In den vergangenen zwei Jahren konnten mehrfach regelrechte Domino-Effekte beobachtet werden, nachdem Unternehmen und Länder finanzielle Probleme angemeldet hatten. Das Thema Abhängigkeit ist auch Deutschland nicht gänzlich unbekannt.

Aktuelle Zahlen bestätigen: Mehr Öl aus Russland hat die Bundesrepublik in ihrer Geschichte zuvor noch nie bezogen. Über 35 Prozent der gesamten Importmenge an Rohöl erhält Deutschland mittlerweile aus Russland, wie den Rohstoffmeldungen am gestrigen Abend zu entnehmen war. Der deutsche Mineralölwirtschaftsverband scheint dieser Angabe nicht zu widersprechen. Die Zahlen weisen auf eine deutliche Entwicklung hin. In der Zeit von Januar bis Oktober 2009 war bei der Importmenge aus Russland ein Zuwachs von 2,9 Prozent zu beobachten.

Im Vergleich dazu die importierte Rohölmenge aus den Ländern der OPEC: Hier war im besagten Zeitraum verglichen mit dem Vorjahr ein erhebliches Minus von 10,7 Prozent verbucht. Noch auffallender ist der Rückgang der Ölmengen, die aus der Nordsee bezogen werden. Die schwindenden Reserven vor Ort haben zu einem Rückgang der Fördermengen um 19 Prozent geführt. Positiv zu vermelden für Deutschland sind hingegen die Kosten. der Rohöl-Preis lag im Import im Vergleich zu 2008 rund 40 Prozent niedriger.

Gold wieder auf dem Weg zum Rekordwert

Dienstag, November 3, 2009

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Erst vor knapp drei Wochen hatte der Wert für die Feinunze Gold einen lange nicht miterlebten Höchststand erreicht. Als Grund sehen die Insider den Wunsch der Investoren nach ebenso sicheren wie rentablen Geldanlagen, nachdem der US-Dollar als internationale Reservewährung stetig an Wert und somit auch an Reiz verloren hatte. Mit dem heutigen Tage scheint nun nach kurzer Verschnaufpause endlich wieder eine Phase des Anstiegs beim Goldpreis zu beginnen.

Am Morgen kletterte die Feinunze Gold auf einen Kurs von mehr als 1066 US-Dollar. Ursächlich für diese etwas unerwartete Entwicklung sehen Branchenkenner vor allem die 200 Tonnen Gold, die Indien im vergangenen Monat aus den Beständen des Internationalen Währungsfonds IWF erworben hatte. Hinzu kommt der weiterhin sinkende bzw. stagnierende US-Dollar, der den Goldkurs ebenso positiv beeinflussen kann.

Auf das Konto Indiens gehen fast 50 Prozent aller Verkäufe im Oktober, die sich auf insgesamt 403 Tonnen beliefen. Mit diesem Gesamtvolumen hat der IWF nach dem Inkrafttreten des so genannten Zentralbankgoldabkommens bereits die Hälfte des erlaubten Verkaufsvolumens abgewickelt. Bis September 2010 dürfen somit nur noch rund 200 zusätzliche Tonnen Gold veräußert werden.

Goldpreis beruhigt sich allmählich wieder

Montag, Oktober 26, 2009

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Ein wesentlicher Ausschlag für die einstweilige Beruhigung des Goldkurses ist in jedem Fall die Tatsache, dass sich der US-Dollar inzwischen wenigstens vorübergehend einpendeln konnte, nachdem er zuletzt vielen wichtigen Devisen gegenüber verstärkt an Wert einbüßen musste. Relativ stabile Fakten zur Konjunktur aus den USA konnten der internationalen Reservewährung aber unterstützende Wirkung bringen. Nun sank auch die Nachfrage bei Gold mehr oder weniger deutlich spürbar.

Derzeitige Analysen lassen darauf schließen, dass viele Anleger den Einstieg eher vorgenommen haben, um kurzfristige Gewinnmitnahmen zu realisieren, nicht um die Goldreserven langfristig zu halten. Diese Einschätzung bestätigt die Vermutung, dass die große Nachfrage nach Gold eher eine Notlösung für viele Investoren gewesen sei, um die schlechte Marktsituation sozusagen zu überbrücken.

Ein weiteres Argument für den potentiell sinkenden Goldkurs finden Analysten in dem ausbleibenden zusätzlichen Zufluss in die so genannten Gold-ETFs. Alle Faktoren zusammen könnten dafür sprechen, dass der Höhenflug des Goldpreises erst einmal ausgebremst auf seinem derzeitigen Niveau verweilen wird. Genau sagen kann dies in der momentan durchwachsenen Stimmung auf dem Finanzmarkt niemand so wirklich.

Ölpreis strebt weiterhin deutliche Rekorde an

Dienstag, Oktober 20, 2009

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Auf die Ratschläge und Gedanken der Experten geben viele große und kleine Anleger derzeit nur sehr wenig. Die Hauptsache ist, dass die Rendite und der eigene Gewinn stimmen. Was noch vor kurzem für Investitionen für Aktien, Fonds und andere Anlageformen galt, hat aktuell auch den Markt für Rohstoffe erreicht.

Obwohl Branchenkenner zunehmend zu bedenken geben, dass die großen Einkaufsaktionen eher auf zu große Liquiditätsreserven durch die Maßnahmen der Zentralbanken auf dem Kapitalmarkt als auf eine tatsächliche Nachfrage nach Rohöl zurückzuführen seien, ist der Trend beim Ölpreis ungebrochen. Erneut steigt der Preis auf den höchsten Stand in diesem Jahr. Am heutigen Morgen konnte das Barrel erneut wenigstens kurzfristig die Marke von 80 US-Dollar übertreffen.

Etliche Insider halten diesen augenblicklichen Boom für eine eher kurzfristige Entwicklung und bezeichnen den Ölpreis als fundamental eher überbewertet. Als realistischer Wert kursiert derzeit der Preis von rund 50 US-Dollar, auch wenn die Nachfrage aus China und anderen boomenden Nationen weiterhin steigen sollte. Bleibt nur zu hoffen, dass die Anleger nicht einem hysterischen und vor allem überzogenen Trend nachhetzen und am Ende eher mit Verlusten zu kämpfen haben werden.

Goldpreis Entwicklung nur auf Zwischenetappe?

Donnerstag, Oktober 8, 2009

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Was haben Sicherheit liebende Anleger und ein ausgesprochen schwacher US-Dollarkurs gemeinsam? Richtig – beide greifen dem Goldkurs ordentlich unter die Arme. Schon gestern wurde an dieser Stelle über die üppigen Kurssprünge des Preises je Feinunze Gold berichtet. So war zunächst davon die Rede, dass die derzeitige Jahres-Bestmarke von mehr als 1036 US-Dollar je Feinunze längst nicht das Ende der Fahnenstange sein könnte.

Knapp unter der Marke von 1095 Euro, so hieß es gestern, könnte der Goldkurs möglicherweise schon bald seinen Platz finden. Doch schon heute gehen die Spekulationen vielerorts noch ein ganzes Stück weiter. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen mit einem weiterhin sinkenden Dollarkurs sowie einer steigenden Inflationsgefahr, halten einige Analysten sogar Kursentwicklungen für nicht unwahrscheinlich, die den Preis für Gold in Richtung der 2000-Dollar-Marke treiben könnten.

Vor allem in den USA herrscht nach wie vor die Angst vor einer drohenden Inflation vor, weil viele fürchten, die Notenbank könnte zuviel Kapital in den Markt pumpen und so der Inflation Vorschub leisten. Im gleichen Maße sorgen sich die Anleger auch um die steigende Verschuldung der USA.


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  • Reiner Tiroch: Na, was würde wohl der Prüfer bei den unseren Banken alles so feststellen wo doch alle so unschuldig...
  • Mag.Oec. Thomas Rudolf Kropp: Föllig richtig. Ich mache das immer so. Frage: Hast Du einen BMW? Nein? Hast Du einen...
  • Tob: Ich freue mich schon auf die CeBIT 2010. Auf meinem Blog könnt ihr auch abstimmen, wie ihr die CeBIT fandet.
  • aktien online kaufen: “Dabei sind die Staatsanleihen gerade in der momentanen Phase eine ausgesprochen wichtige...
  • Mariom: Dieser unglaublich niedrige Stand ist dreist!
  • Reiner Tiroch: Na, dann lässt das Bankenrecht also solche Verstöße gnadenlos zu? Da alle Banken aus dem letzten Loch...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Silberpreis | Goldpreis | Ölpreis

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.