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Archiv | Edelmetalle

Neuer Gold-Boom bei internationalen Zentralbanken

Donnerstag, November 17, 2011

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Bei privaten Anlegern ist Gold schon seit Monaten aus einem einfachen Grund beliebt: Neben Immobilien gilt das Edelmetall als eines der wenigen Anlagemodelle, das selbst in Krisenzeiten sicher und zugleich lukrativ ist. Kein Wunder, dass der Goldpreis zuletzt immer weiter in nahezu schwindelerregende Höhe gestiegen ist. Doch es sind grundsätzlich nicht nur die Privatanleger und Investoren, die auf Gold setzen. Auch die internationalen Zentralbanken decken sich immer stärker mit frischen Goldreserven ein. Im dritten Quartal des Jahres 2011 haben die Institute nur knapp weniger als 150 Tonnen (insgesamt 148,7 Tonnen) zusätzliches Gold erworben. Innerhalb eines einzigen Vierteljahres ist dies ein neuer Rekordwert, denn zuletzt haben die Zentralbanken im Jahr 2002 derart üppig die Bestände aufgestockt.

Fraglich ist jedoch, welche Bank eigentlich genau welche Menge gekauft hat. Klar ist lediglich, dass auch diese Investitionen dem Kurs des Goldes nochmals ordentlich auf die Sprünge geholfen haben. Phasenweise stiegt der Preis auf stolze 1900 US-Dollar je Feinunze. Nach Einschätzungen von Experten wird es damit jedoch nicht getan sein. Wann die Marke von 2000 Dollar durchbrochen wird, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Mehr geht immer: So das mutmaßlich Credo dieser Tage. Die Zahlen stammen aus einem neuen Bericht des WGC – des World Gold Council. Die Lobbyisten wissen dabei sehr genau, welche der Zentralbanken aktiv wurde und in welche Mengen erworben wurden.

Doch man schweigt sich mit dem Hinweis auf die erforderliche Vertraulichkeit aus. Bekannt wurde einzig, dass einige bisher nicht in Erscheinung getretene Käufer tätig geworden sind. Und zwar keineswegs nur aus bestimmten Ländern. Seit jeher zählen die Zentralbanken zu den wichtigsten Investoren, die Einfluss auf die Preise auf dem Goldmarkt haben. Nach Jahrzehnten der Zurückhaltung sind die Zentralbaken nun also wieder maßgeblich für die Preisentwicklung verantwortlich. Erwartet wird von der WGC, dass die Institute bis zum Jahresende nochmals mindestens 90 Tonnen kaufen, was eine Gesamtmenge von etwa 450 Tonnen für 2011 bedeuten würde.

Gold legt nach kurzer Ruhephase weiter zu – Rekorde am laufenden Band

Dienstag, September 6, 2011

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Für eine kurze Zeit sah es ganz so aus, als könnte der Boom beim Goldpreis allmählich nicht nur beendet sein. Vielmehr machte es sogar den Anschein, der Kurs des Edelmetalls könnte möglicherweise wieder rückläufig sein. Doch nun zeigt sich in der ersten Hälfte der neuen Woche, dass dies eine Fehleinschätzung war. Genau genommen steigt die Nachfrage nochmals erheblich. Dafür sorgten die Sorgen bezüglich der schlechten Konjunkturlage weltweit. In Europa waren es vor allem die erneuten Meldungen über eine drohende Verschärfung der Schuldenkrise. Sicherheit als wichtigstes Investitionskriterium gewinnt wieder an Bedeutung.

Aus diesen nachvollziehbaren Gründen resultiert nun der neue Rekordkurs beim Gold, der am heutigen Tage verbucht wurde. Zur Hochzeit kletterte der Preis je Feinunze Gold (das entspricht einem Gewicht von gut 31 Gramm) auf einen neuen Höchststand von 1920,25 US-Dollar. Innerhalb von drei Handelstagen legte der Kurs damit nochmals um fast 90 US-Dollar zu für die Feinunze. Der letzte Rekord war vor etwa zwei Wochen erreicht worden. Umgerechnet in Euro lag der Goldpreis gestern bei rund 1.350 Euro. Die Angst vor der Rezession macht es also möglich. Eine Stagnation auf dem US-Arbeitsmarkt, schlechte Aussichten in Europa – beides sind Auslöser des fortgesetzten Gold-Booms. Und es sogar noch zu einer Zuspitzung kommen. Dann nämlich, wenn die US-Notenbank am 21.09.2011 den Entschluss fassen sollte, die Geldpolitik nochmals zu lockern.

Viele Anleger fürchten einen erneuten Anstieg des Inflationsdrucks infolge einer solchen Entscheidung und flüchten stattdessen in den sicheren Hafen Gold. Besonders imposant ist die Goldkurs-Entwicklung, wenn man sich die Kursaufschläge des letzten Jahres anschaut. Binnen 12 Monaten legten die Kurse teils um über 50 Prozent zu. Dass Analysten hierbei davor warnen, dass ein Kursrückgang ähnlich schnell kommen kann wie Gewinne, interessiert viele Anleger dabei scheinbar nur marginal. Auch ist der Sicherheitsaspekt den Investoren derzeit wichtiger als eine hohe Rendite. Denn bekanntlich lassen sich mit Gold keine Zinserträge einfahren. Gewinne werden nur durch weitere Kurssprünge erreicht.

Kehrtwende: China kündigt steigenden Export Seltener Erden an

Mittwoch, Juli 20, 2011

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Als Nummer 1 unter den Produzenten der so genannten Seltenen Erden ist China in der komfortablen Lage, großen Einfluss auf den Markt ausüben und nicht nur bedingt die Preise diktieren zu können. Wiederholt hatte China die Exporte der Metalle heruntergefahren, die inzwischen vor allem bei der Produktion von Handys, Computern und vielen allen Elektrogeräten so wichtig sind. Mit dieser Korrektur der vormaligen Exportpolitik hatte sich die Regierung Chinas nicht gerade Freunde gemacht. Nun will man in den kommenden Monaten bis zum Monatsende aber doch einlenken und in deutlicher Form die Exporte ausweiten.

Fraglich ist dabei, ob China dabei aus freien Stücken handelt oder auf die neuen – angeblich umfangreichen – Funde reagiert, von denen zuletzt in den Medien berichtet wurde. Letzten Endes spielt es aber auch nur eine untergeordnete Rolle, was der Auslöser für das Umdenken war mit Blick auf die Exportquote der Seltenen Erden für das zweite Halbjahr 2011. Von einer Anhebung im Umfang von 97 Prozent ist derzeit die Rede. Nach Aussagen des chinesischen Handelsministeriums will näherungsweise zurück zum Stand aus dem gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Insgesamt sollen nun 15.738 Tonnen ausgeführt werden. 97 Prozent mehr exportiert, wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

In den ersten sechs Monaten des Jahresn waren es immerhin 14.446 Tonnen, deren Ausfuhr genehmigt worden war durch das Ministerium. Die Sorgen der ausländischen Handelspartner Chinas waren also am Ende nicht wirklich berechtigt, denn das Gesamtvolumen wird letztlich für 2011 nur geringfügig unter dem Vorjahreswert liegen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres waren Die Exporte aber um 8,8 Prozent reduziert worden. Das Ziel Chinas wurde damit aber letztlich erreicht. Die Einnahmen durch den Verkauf der Seltenen Erden stiegen um sage und schreibe 242 Prozent nach aktuellen Medienberichten. Rund 1,6 Milliarden US-Dollar wurden eingenommen durch den Export der kostbaren Metalle.

China Handel mit Seltenen Erden könnte Konkurrenz bekommen

Montag, Juli 4, 2011

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In China kennt man sich mit den so genannten Schlüsseltechnologien bestens aus. Nicht nur deshalb, weil die Volksrepublik selbst immer stärker aktiv wird, wenn es um neue technologische Entwicklungen gilt. Bisher ist China vor allem deshalb so wichtig für diese Branchen, weil das Land weltweit der größte Förderer der Seltenen Erden ist. Damit werden Metalle bezeichnet, die etwa für die Produktion von Computern und Mobiltelefonen benötigt werden, international aber als Rohstoffe leider eher rar gesät sind. Auch bei der Herstellung von Windkraftanlagen oder Autos mit Hybrid-Technologie sind die Seltenen Erden von großer Bedeutung. China hatte in den vergangenen Monaten wiederholt für Aufsehen gesorgt, weil die Regierung die Ausfuhren der Metalle mehrfach gekürzt hatte. Allein 2010 waren die Exporte um 9,3 Prozent reduziert worden.

Für viele Partner des Landes ein ernstes Dilemma, weil sie selbst über keine eigenen Reserven verfügen. Nun nimmt das Karussell aber wieder an Fahrt auf. Denn nach Aussagen von Wissenschaftlern bekommt China nun ordentlich Konkurrenz. Einem Bericht im Wissenschaftsmagazin „Natur Geoscience“ wurde nun eine neue Studie publiziert, die sich auf über 2000 Probebohrungen im auf dem Meeresgrund des Pazifiks bezieht, die von Geologen aus Japan durchgeführt wurden. In fast 5000 Metern Tiefe wollen die Forscher üppige Reserven der Seltenen Erden ausfindig gemacht haben, so der Bericht. Gleich in mehreren Meeres-Gebieten wollen die Geologen fündig geworden sein. Nun geht es darum, herauszufinden, ob diese Vorkommen tatsächlich auch für die Industrie gefördert werden.

Dabei geht es vorrangig um Kosten-Nutzen-Rechnung. Möglicherweise können die Förderkosten zu hoch ausfallen. Falls jedoch nicht, könnte China ein ernstes Problem bekommen und sein derzeitiges Quasi-Monopol schwinden sehen. Bisher gehören China die größten Reserven mit einem Anteil von 97 Prozent der weltweiten Fördermenge. Die Hoffnungen der Wissenschaftler sind durch hoch gesteckt, zumal man bereits in Versuchen festgestellt haben soll, dass die Vorkommen durch eine Säurebehandlung aus dem Sediment herausgelöst werden können ohne dass bei sachgemäßer Durchführung ein Risiko für die Umwelt bestehe.

Gold und Silber erreichen neues Bestergebnisse

Montag, September 27, 2010

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Seit Jahren waren auf dem Goldmarkt nicht mehr solch deutliche Entwicklungen zu erkennen gewesen wie in den letzten Wochen und Monaten. Der enorme Anstieg bei der Nachfrage nach dem Edelmetall wird von Experten vor allem mit der Unsicherheit der privaten und gewerblichen Anleger erklärt. Noch immer sind viele Investoren nicht sicher, in welcher Weise sich die Finanzmärkte in der Zukunft entwickeln werden.

Um keine unnötig hohen Risiken einzugehen, entdecken viele Anleger neben Immobilien als inflations- und krisensicheres Investment auch zunehmend wieder Gold und andere Edelmetalle als sinnvolle Anlagevariante. Mit der Folge, dass vor allem Gold zum Beginn der Woche mit Blick auf die Gefahr einer drohenden Inflation oder Deflation erneut einen neuen Rekord-Wert anpeilt. Schon ist ist die Marke von 1.300 US-Dollar je Feinunze überwunden. Das Übertreffen dieses Wertes ist schon allein aus psychologischer Sicht für Analysten von großer Bedeutung. In ähnlicher Weise entwickelt sich auch der Preis für den „kleinen Bruder“ Silber.

Mit einem Preis von gut 21,60 US-Dollar pro Feinunze wurde hier aktuell der höchste Stand seit rund 30 Jahren erreicht. Großen Einfluss auch die hohe Nachfrage haben vor allem die Sorgen im Zusammenhang mit der US-Wirtschaft. Dort ist die Angst vor einer Deflation dieser Tage besonders groß. Verantwortlich für die Sorgen ist in erster Linie die anhaltend lockere Geldpolitik, der man bei den US-Notenbanken weiterhin treu bleiben will, um der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen. Die Ankündigungen der Fed und anderer Banken, nochmals Staatsanleihen erwerben zu wollen, trieb die Anleger einmal mehr zum Kauf von Gold und Silber an.

Goldkurs bleibt Hoffnungsträger für Anleger

Mittwoch, August 25, 2010

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Wenn sich bei Anlagemodellen über Monate hinweg ein Höhenflug abzeichnet und plötzlich Kursverluste zu beobachten sind, macht sich mancher Anleger – mitunter aus gutem Grund – Sorgen, dass eine Trendwende bevorstehen könnte. Auch im Falle des Edelmetalls Gold sind solche Gedankenspiele aktuell an der Tagesordnung. Denn in den vergangenen Tagen seit Ende der letzten Woche büßte der Goldpreis einiges ein. Doch statt sich aus dem Markt zurückzuziehen, nutzten viele Investoren die Gunst der Stunde, um bei sinkenden Kursen zuzuschlagen und ihr Gold-Portfolio aufzustocken.

Infolge dieser Investitionsfreude konnte der Goldkurs entsprechend die kurzfristigen Verluste wieder gutmachen. Und trotz der vorübergehenden Beruhigung auf dem Goldmarkt gehen Analysten davon aus, dass die Hochphase des Edelmetalls noch lange nicht beendet ist. Solange der Finanzmarkt von Unsicherheit geprägt ist, so die Einschätzung vieler Experten, wird auch Gold weiterhin gefragt bleiben. Mancher Branchenkenner geht sogar davon aus, dass der derzeitige Kurs rund um die Marke von 1200 US-Dollar pro Unze Gold längst nicht das Ende der Fahnenstange sein könnte.

Spielraum attestieren Experten dem Goldkurs sogar bis zu einem Maximum von bis zu 8000 US-Dollar. Doch das ist natürlich nichts anderes als Spekulation. Zumal die Frage erlaubt sein muss, wie sich der Preis für Gold – und für Alternativen wie Platin und Silber ebenfalls – entwickeln wird, wenn die Märkte schrittweise vielleicht wieder zur alten Stärke zurückkehren sollten, so dass auch die Anleger wieder mit größerer Zuversicht und dem früheren Vertrauen investieren werden. Noch ist diese positive Veränderung nicht absehbar.


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  • Fritz F.: Wann werden die Gewerkschaften endlich verboten. Die hoffen immer noch die Welt anzuhalten. Doch die Erde...
  • Sina: Das wäre auch langsam zu dreist…
  • Sickz: Es ist eben nicht der selbe Aufwand. Es ist schon fast lachhaft, wie viele Pfändungsbeschlüsse täglich in...
  • reiner tiroch: Wenn diese Verbrecherbank nochmal Staatshilfe erhält, dann ist bei uns wirklich Hopfen und Malz...
  • reiner tiroch: 350 mrd Schulden+120 mrd 1.rettung+ 130 mrd 2. rettung macht 600 mrd gesamtschulden. Bei 50% Schnitt...
  • Armer Schlucker: Auch die Volksbank Guetersloh nimmt happiger 10,00 € Kontoführungsgebühren für P-Konten. Ob nun auf...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Silberpreis | Goldpreis | Ölpreis

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.