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Archiv | Emerging Markets

Preisspanne für Börsengang der Agricultural Bank of China deutlich eingeschränkt

Dienstag, Juli 6, 2010

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Schon vor einigen Wochen mehrten sich die Meldungen aus dem Umfeld der Agricultural Bank of China, die darauf schließen, dass sich der Börsengang der viertgrößten staatlichen Bank der Volksrepublik China doch nicht ganz so überragend und richtungweisend ausfallen werde, als man dies in den ersten Wochen nach Bekanntmachung der Börsenpläne zunächst gedacht und auch erhofft hatte. Nun wurde schon in der letzten Woche gemutmaßt, dass es nichts mit dem erneuten Rekord-Börsengang werden könnte. Bestätigt werden diese Spekulationen nun auch über die erneute Meldung der Bank.

Das Unternehmen gab nun bekannt, dass man die Spanne für den möglichen Kurs, zu dem die Anteilsscheine der Bank später erhältlich sein könnten, deutlich einschränkt. Ursprünglich war die Rede von einem Ausgabekurs zwischen mindestens 2,88 und maximal 3,48 Hongkong-Dollar. Nun deutet alles darauf hin, dass die Preisspanne doch weit enger gefasst werden soll. Zwischen 3,18 und 3,38 Hongkong-Dollar soll der Kurs bei der Erst-Emission nun angeblich betragen. Hintergedanke der Korrektur des Ausgabepreises ist die Hoffnung, potentielle Anleger durch den engeren Rahmen stärker ansprechen zu können.

Noch im Verlaufe des Dienstags will die Bank endlich mitteilen, wie hoch der Kurs genau liegen soll. Interessenten sind bisher scheinbar vor allem Versicherungsgesellschaften und ähnliche Großkonzerne. Die Beteiligung von Großinvestoren ist nicht zuletzt deshalb so wichtig, um dem großen Börsengang mit insgesamt mehr als 20 Milliarden US-Dollar Gesamtvolumen die nötige Sicherheit zu verschaffen. Rund die Hälfte der 10,2 Milliarden Aktien, die in den Handel kommen sollen, könnten an Versicherungen und Großkonzerne vergeben werden.

Zunehmende Gefahr einer chinesischen Immobilienkrise zu beobachten

Mittwoch, Juni 16, 2010

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In den vergangenen Jahren waren es vor allem die USA, die Vorhersagen von Kritikern recht gaben, die schon vor langer Zeit davon kündeten, dass die allzu große Freigiebigkeit bei Krediten keineswegs nur positive wirtschaftliche Ergebnisse haben wird. Doch nicht nur in den Staaten waren die Banken in der Vergangenheit zu gönnerhaft. Was die Folge dieser Vergabepolitik war, ist selbst unerfahrenen Laien zur allzu gut bekannt: Die US-amerikanische Immobilienblase hatte als einer der wesentlichen Faktoren zum Ausbruch der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geführt. Ganz davon abgesehen, dass viele Kreditnehmer in den USA bankrott gingen und ihr Wohneigentum verloren haben.

Ob nun mit ähnlich massiven Problemen in der Volksrepublik zu rechnen ist, müssen die kommenden Monate zeigen. Richtig ist aber, dass die chinesische Bankenaufsicht CBRC nicht erst seit gestern warnt, die Vergabe von Immobiliendarlehen verlaufe schon seit einiger Zeit in unangemessener Art und Weise. Für besonders bedenklich halten die Experten die übermäßige Kreditvergabe an staatliche Behörden, die auf regionaler Basis arbeiten. Auch in China, so die Bankenaufsicht in aktuellen Einschätzungen, steige das Risiko für vermehrte Kreditausfälle immer weiter an. Es besteht also großer Handlungsbedarf, um ein erhebliches Aufkommen fauler Immobilienkredite frühzeitig zu verhindern – sofern dies überhaupt noch möglich ist. Denn allein im Mai waren die Immobilienpreise für Wohneigentum und Geschäftsimmobilien in rund 70 überprüften Städten Chinas gleichermaßen um mehr als 12 Prozent gefallen im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Eine bedenkliche Entwicklung, die nicht nur in geringem Maße an die Veränderungen auf dem US-Markt zu Beginn der Krise erinnert.

Dabei hatten Zentralbank und Regierung schon seit Beginn des Jahres damit begonnen, die Kreditvergabe durch höhere Risikovorsorge-Anforderungen an die Banken zumindest ansatzweise in die Schranken zu weisen. Auch bei den Banken weiß man längst um die drohenden Gefahren einer anhalten Verschlimmerung. Warum sonst sollten die Institute über die Verbände in schöner Regelmäßigkeit mitgeteilt haben, dass sie ohne große Probleme Einbrüche von maximal 30 Prozentpunkten bei den Immobilienpreisen wegstecken könnten, sollte es zum Ernstfall kommen? Einen solchen Preisverfall könnten die Banken nach eigener Aussage ohne einen Anstieg der so genannten „faulen Kredite“ im Immobilienbereich verarbeiten. Dann gibt es ja noch ausreichend Spielraum.

Chinas Markt als Hoffnungsträger für internationale Pharma-Konzerne

Dienstag, April 27, 2010

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Für viele Verbraucher mag es den Anschein machen, dass nur das deutsche Gesundheitssystem und die Pharmabranche vor einem möglicherweise dramatischen Wandel stehen. Dies entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit. Beim Bayer-Konzern etwa weist am heutigen Tage Chris Lee, seines Zeichens Chef der Bayer-Pharmasparte in der Volksrepublik China auf deutliche Veränderungen in den kommenden Jahren hin. Von einer potentiellen Verzehnfachung gehen die Experten derzeit für das Geschäft mit Arzneimitteln in China aus für die kommenden zehn Jahre.

Angesichts derartiger Prognosen verwundert es nicht, dass sich der deutsche Global Player Bayer ein ordentliches Stück vom Kuchen sichern möchte. Noch im vergangenen Jahr belief sich das Volumen des Pharmamarktes in China auf knapp 25 Milliarden US-Dollar, doch schon im Jahr 2013 könnte das Gesamtvolumen auf bis zu 80 Milliarden US-Dollar steigen. Für 2020 dann rechnen die Experten mit einem Ergebnis von bis zu 220 Milliarden US-Dollar. Bayer plant bereits die Einführung von insgesamt 20 neuen Präparaten auf dem chinesischen Markt, spätestens bis 2015 soll dieser Prozess abgeschlossen sein. Für das Unternehmen Bayer ist China allerdings nicht wie für andere deutsche Firmen ein neuer Markt, denn schon Mitte der 1930er Jahre begann Bayer mit der Aspirin-Herstellung in Shanghai.

Im vergangenen Jahre setzte der Konzern in China bereits umgerechnet 530 Milliarden Euro vor Ort um. Damit bringt man es auf ein sagenhaftes Wachstum von 28 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008. bedenkt man, dass derzeit gut 200 Millionen Bürger China ohne Krankenversicherung leben und die Regierung eine Reform mit einem Umfang von 125 Milliarden US-Dollar umsetzen möchte, wird klar, welche Entfaltungsmöglichkeiten der Markt in Zukunft für die Unternehmen noch wird bereithalten können.

China könnte weltgrößter Markt für E-Autos werden

Freitag, April 23, 2010

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Dass China hinsichtlich der eigenen Wirtschaft alles andere als schüchtern oder misstrauisch ist, konnte man aus der Erfahrung der vergangenen Monate absehen. Insbesondere bezüglich des heimischen Automarktes zeigt man sich ausgesprochen optimistisch im Reich der Mitte. Der Beim chinesischen Batterie- und Autoherstellers BYD etwa geht man aktuell davon aus, dass der chinesische Automarkt in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung zulegen werde. Insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge sei das Entwicklungspotential gewaltig.

Es könne keinen Zweifel daran geben, dass China für Hersteller solcher Autos der weltweit wichtigste und größte Marktplatz werden müsse. Für BYD – das Unternehmen beliefert einerseits VW mit Batterieprodukten und arbeitet zudem mit dem Hersteller Daimler bei der Entwicklung und Fertigung eines modernen Elektrofahrzeugs zusammen – steht fest: China muss international die Führungsposition bei den E-Autos übernehmen. Weniger aus Gründen des Trends, vielmehr besteht aus Sicht der Experten des Unternehmens schlicht die Notwendigkeit zu dieser veränderten Ausgangsposition. Denn die globalen Ölreserven sind auf lange Sicht nicht ausreichend, um alle großen Märkte wie China, Europa oder die USA zugleich zu versorgen.

Neue Energieantriebe auf Elektrobasis sind somit die einzige Möglichkeit, Engpässe beim Rohstoff frühzeitig zu verhindern. Dem Zufall überlassen will die chinesische Regierung einmal mehr nichts. So hat man die eigenen strategischen Konzepte für Förderung und Entwicklung von E-Fahrzeugen als festen Bestandteil in den 2011-er 5-Jahres-Plan integriert. Für BYD jedenfalls steht schon jetzt fest, dass China für Anbieter von Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren zu einem gigantischen Markt wachsen wird. BYD – was im Übrigen ein Akronym des eigentlichen Unternehmensnamens „Build Your Dreams“ darstellt – ist selbst seit inzwischen sieben Jahren als Hersteller von E-Autos auf dem heimischen Markt vertreten, mit steigendem Erfolg.

China durch US-Finanzpolitik belastet?

Dienstag, Februar 9, 2010

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Bisher war die ausgesprochen locker anmutende Finanzpolitik in den USA vor allem in der Heimat selbst als mögliche Gefahr für erneute Krisenauswüchse gedeutet worden von verschiedenen Experten. Janet Yellen jedoch, die Präsidentin der Notenbank von San Francisco, gibt nun in einer aktuellen Stellungnahme zu bedenken, dass die momentane Geldpolitik von Seiten der der US-Notenbank Federal Reserve durchaus auch international zu Problemen führen könnte. Zum Beispiel an asiatischen Standorten wie China oder Hongkong, so die Chefin der regionalen Zentralbank in ihrer Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage.

Der Grund ist offensichtlich. In Asien und vor allem in China konnten sich die Volkswirtschaften mitunter deutlich schneller von der Wirtschaftskrise erholen, als dies in den USA der Fall war. Bedingt durch diese Entwicklung könnte die US-Geldpolitik nun vor Ort extrem stimulierend wirken, nicht zuletzt aufgrund der Kopplung der nationalen Währungen an den US-Dollar. Diese direkte wirtschaftliche Bindung sorgt auch für eine Auswirkung der Politik der US-Notenbank auf Hongkong und China.

Die Bank-Chefin Yellen weist als mögliche Maßnahme auf eine Wechselkurs-Anpassung in China hin, um eine weitere Zunahme der Inflationsgefahr zu verhindern. Einstweilen deutet nichts darauf hin, dass die US-Notenbank den Leitzins bald wieder anheben wird, derzeit liegt dieser Wert in den USA bei maximal 0,25 Prozent. Fed-Chef Bernanke jedenfalls will derzeit nichts von der Gefahr einer erneuten Spekulationsblase wissen.

2010 – China setzt weiterhin auch wirtschaftlichen Boom

Dienstag, Januar 12, 2010

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Wie unterschiedlich in den verschiedenen Teilen der Welt mit der Krise umgegangen wird, lässt sich immer wieder an den Meldungen der chinesischen Regierung in Peking ablesen. Während etwa der deutsche Bankenverband für das neue Jahr mit erheblichen Kreditausfällen rechnet und Arbeitsmarkt-Experten mit massiven Verlusten von Arbeitsplätzen rechnen, ergreift China erneut die Initiative. Obwohl der Handel in der Volksrepublik schon jetzt deutlich besser aus der Krise hervorgegangen ist als es in manch westlichem Land funktioniert hat, sollen auch 2010 massive Förderprogramme der Wirtschaft zusätzlichen Auftrieb geben.

Zu entnehmen sind die Vorgaben für das noch junge neue Jahr den Statements des chinesischen Finanzministers Xie Xuren, der öffentlich auf die Gefahr eines zu frühen Endes der momentanen aktiven Fiskalpolitik hinwies. Für die kommenden Monate müssten finanzpolitische Maßnahmen dafür sorgen, dass Binnennachfrage in der jetzigen Form aufrecht erhalten bleibt. Derzeit blüht die Wirtschaft in China einmal mehr sowohl den Export als auch den Import betreffend. Die momentanen Prognosen gehen von einem Wachstum von fast elf Prozent für die letzten drei Monate des abgeschlossenen Jahres aus. Die Exporte bringen es dabei zum Jahresende allein im Dezember auf ein Plus von fast 18 Prozent.

Wie deutlich China auf Wachstumskurs ist, zeigen die eigentlichen Erwartungen der Analysten: Sie waren nur von einem Wachstum in Höhe von etwa vier Prozent ausgegangen. Erfolg verbuchten die staatlichen Fördermaßnahmen zum Beispiel bei den Autoverkäufen. So hat China inzwischen die frühere Position der USA als Automarkt Nummer 1 in der Welt übernommen. 2009 erreichte China ein Plus von 53 Prozent.


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  • Prof. Pausch: Sicherlich entstehen durch die Abhebung an einer anderen Bank im Ausland durch die Administration...
  • FlorianH: In der Tat sind inzwischen die Zinsen weiter gefallen. In der derzeitigen Situation halte ich Tagesgeld für...
  • Fatma Kutlu: Bitte Auskunft erteilen wegen Wohnungsumzug,. Auskunft ist für den Vermieter
  • Lena: Meiner Meinung nach sollte es nichts kosten dürfen, wenn man sich in einem anderen Land Geld abholen möchte....
  • Baur Hans-Peter: Reutlingen ist württembergisch! oder richtig: baden-württembergisch herzliche Grüße, Hans-Peter Baur
  • Bernecker1977: Pauschal kann man Leerverkäufe auf keinen Fall verbieten. Der deutsche Alleingang zeigt, wie wenig...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Silberpreis | Goldpreis | Ölpreis

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.