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Archiv | Fonds

EZB-Präsident Trichet nicht generell gegen Europäischen Währungsfonds

Donnerstag, März 11, 2010

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Zeitweise ließen die Äußerungen aus Umfeld der Europäischen Zentralbank nicht unbedingt darauf schließen, dass man vor Ort damit einverstanden wäre, einen europaweiten Währungsfonds zur Stabilisierung der kontinentalen Binnenwirtschaft ins Leben zu rufen. Nun klingen die Stimmen aus Frankfurt aber doch deutlich friedlicher als zunächst angenommen. Jean-Claude Trichet, der Präsident der EZB, wies Pläne in diese Richtung nicht grundsätzlich von sich.

Jedoch gab der Experte auch nicht grundsätzlich grünes Licht für das Vorhaben. Vielmehr benötige man zur Einschätzung des Projektes weitere Hintergrundinformationen. Was bisher über den vermeintlichen Fonds bekannt ist, reiche nicht aus, um sich ein ausreichendes Bild zu machen. Zudem hält Trichet den gewählten Titel „Währungsfonds“ für eine wenig dienliche Namenswahl. Denn nach allem, was bis jetzt bekannt ist, würde es sich nicht um ein Finanzinstrument handeln, das als Stütze des Euro oder der anderen europäischen Währungen dienen soll.

Eher gehe es letztlich darum, ein generelles Mittel für mehr wirtschaftliche und finanzielle Stabilität zu entwickeln. In gewisser Weise fällt der EZB-Präsident Trichet mit seiner Stellungnahme seinem eigenen Chefvolkswirt Jürgen Stark in den Rücken. Selbiger hatte sich erst am Dienstag dieser Woche relativ deutlich gegen das Modell eines Europäischen Währungsfonds (kurz: EWF) ausgesprochen, weil mit dem System ein Finanzausgleich in Europa entstehen würde, der seiner Auffassung nach vor allem hohe Kosten verursachen würde.

IWF gibt Konditonen für Anleihen-Emission bekannt

Freitag, Juli 3, 2009

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Die Ankündigung kam schon vor einiger Zeit: Der IFW, der Internationale Währungsfonds, hat seinerseits das Format der Anleihen für sich entdeckt. Das Gesamtvolumen der IWF-Bonds ist bisher nicht bekannt. Erstes Interesse allerdings ist bereits aus der Volksrepublik China zu vernehmen gewesen. Dort möchte man Anleihen für rund 50 Milliarden US-Dollar erstehen.

Laut aktueller Meldungen haben die Experten des IWF nun Richtlinien festgelegt, nach denen die Premiere in Sachen Anleihe vonstatten gehen soll. Anleger, die sich für den Einstieg im Rahmen der Emission entscheiden, ist an eine Laufzeit von fünf Jahren an die Investition gebunden. Allerdings ist die Geldanlage natürlich ohnehin nichts. Gedacht ist das Format als Handelsoption für das interne Geschäft der internationalen Zentralbanken.

Die Einnahmen aus der Emission der Anleihen sind für einen guten Zweck gedacht. Mit den Einnahmen sollen höhere Ausgaben für arme Regionen der Welt gegenfinanziert werden, um den notwendigen strukturellen Wandel in vielen Ländern herbeizuführen. So sollen die Länder über die Hilfe zur Selbsthilfe wirtschaftliche Probleme schneller überwinden können mithilfe der Milliardensummen aus dem Erlös der IWF-Anleihen.

Anleger bei Immobilienfonds aus Dubai warten auf Geld

Dienstag, Mai 26, 2009

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Mit diesem Hinweis haben schon mehrfach die Probleme für die Investoren erst richtig begonnen. So mussten sich die Anleger im Falle der isländischen Kaupthing Edge Bank immer wieder vertrösten lassen, bis die endgültigen Rückzahlungen stattfanden. Nun gibt es Meldungen darüber, dass bei geschlossenen Immobilienfonds, die von vielen deutschen Investoren genutzt wurde, wenigstens einstweilen keine Liquidität gegeben ist.

Auszahlungen seien momentan nicht möglich. Diese schiebt man vielfach auf die ausstehenden Zahlungen der Käufer, denn viele der Fondsmodelle haben mit dem Jahreswechsel auch den Eigentümer gewechselt. Eingefroren wurde das Kapital schon vor Monaten auch bei vielen deutschen Fonds, weil der Wunsch nach Auszahlung des Kapitals vonseiten der Anleger in vielen Fällen zu einem Zusammenbruch des Fonds-Systems geführt hätte.

Gerade jedoch bei den geschlossenen Immobilienfonds fürchten viele Anleger um ihr Kapital, weil im Falle des Falles jeder einzelne Cent verloren sein könnte. Dabei betrachteten Experten für Fonds-Angebote gerade die Angebote aus dem arabischen Raum als relativ sicher an wegen der reichhaltigen finanziellen Rücklagen, die dort meist vorliegen. Schlimmstenfalls könnte sich bestätigen, dass skeptische Beobachter Recht behalten und es sich bei den Immobilienfonds aus Dubai um ein Schneeballsystem handelt.

Die Rückkehr der Aktienfonds

Dienstag, Mai 5, 2009

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Wenn in zuletzt gut aufgestellten Bereichen schrittweise die Renditen sinken, suchen sich die Anleger gewohnheitsmäßig wieder neue Produkte auf dem Finanzmarkt, mit denen sich besser und schnell Geld verdienen lässt. Einmal mehr scheint dies aktuell der Fall zu sein. Jetzt, da allmählich die Renditen bei Festgeld und Tagesgeld kaum noch erwähnenswert sind in Bereichen um durchschnittlich nicht viel mehr als 2 Prozent, rücken plötzlichwieder Investmentfonds und Aktienfonds ins Interesse der renditehungrigen Anleger.

Laut Umfragen und Erhebungen gilt diese Entwicklung inzwischen sowohl für die privaten als auch gewerbliche Investoren. Vergessen für viele die Tatsache, dass insbesondere auch diese Anlageformen realistisch betrachtet entscheidenden Einfluss auf den Verlauf und das Tempo der Finanz- und Immobilienkrise hatten. Doch früher oder später verliert Sicherheit für die Anleger ihren Reiz.

Wer Geld hat, möchte messbare Rendite erzielen, dabei ist mancher auch zu einigem Risiko bereit. Wichtig vor allem für die privaten Sparer, die nun langsam wieder mit Fonds ihr Glück versuchen möchten, ist ein Vorgehen, das sich statt ausschließlich auf Gewinne und Rendite auch auf Transparenz Wert legen. Sonst beginnt der Kreislauf zügig wieder von vorne.

Verbraucher sind unzufrieden mit Gesundheitsfonds

Donnerstag, April 2, 2009

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Um einen Fonds im eigentlichen Sinne dieses Portals handelt es sich zwar eigentlich nicht. Doch betroffen sich alle Verbraucher vom neu geschaffenen Gesundheitsfonds, auf den die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt nach wie vor so stolz ist. Die Verbraucher sind diesbezüglich laut einer aktuellen Emnid-Umfrage gänzlich anderer Auffassung. Nur rund elf Prozent der Befragten kann sich überhaupt vorstellen, dass der Fonds auf Dauer erfolgreich sein und Bestand haben kann.

Zwei Drittel der 1000 Teilnehmer der repräsentativen Umfrage Knapp zwei Drittel sehen das Modell als falschen Ansatz zur Lösung der Probleme in der Gesundheitspolitik an. Die Umfrage bringt allerdings im Grunde keine überraschenden Ergebnisse ans Licht. Dass es unweigerliche Nachbesserungen geben wird, davon gehen knapp 42 von 100 Verbrauchern aus. Fast ein Viertel der Versicherten ist der Meinung, dass die Korrekturen des Gesundheitsfonds keinen zeitlichen Aufschub bis nach der Wahl duldeten, sondern jetzt umgesetzt werden müssen.

Schlechte Informationspolitik beklagen 35 Prozent der Bürger beim Thema Gesundheitsfonds, auch wenn die Ministerin noch so oft betont, wie leicht verständlich und umfangreich das Modell in der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Interessant auch die Überzeugung der Versicherten, die im Sommer sinkenden Beiträge würden höchstwahrscheinlich schon kurz nach der Bundestagswahl – für die das Thema Gesundheitspolitik entscheidenden Charakter haben wird – wieder angehoben würden. Ganz gleich, wer die Wahl für sich entscheidet.

Anleger vielfach mit Rentenfonds in die Verluste

Mittwoch, April 1, 2009

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2008 – das Jahr, das in vielen Bereichen gezeigt hat, dass im Grunde nichts beim Investieren wirklich als Gesetz angesehen werden sollte. Denn bis zum vergangenen Jahr hatte man den Anlegern stets versichert, Rentenfonds seien eine der sichersten Anlageformen. Somit entschieden sich viele Sparer für diese Modell, um zwar mit überschaubar kleinen Gewinnen, dafür aber wenigstens ohne Verluste durch die Dürrezeit an der Börse zu gelangen.

Nun sind nach aktuellen Meldungen gerade in diesem Bereich viele Verbraucher von schweren Verlusten betroffen. Das Minus ist nicht selten erheblich durch die Krise. Erkennbar wird allerdings auch, dass es eben nicht nur die Krise war, die zu den Verlusten geführt hat. So mancher Manager eines solchen Rentenfonds hat sich scheinbar nicht an die eigenen Aussagen gehalten.

Investitionen in unsichere Anleihen oder hochspekulative Pfandbriefe und ähnliche Ansätze hat für Einbrüche gesorgt bei den angeblich so krisensicheren Fonds. Bis zu einem Drittel des Wertes und mehr haben manche der Anbieter in den Sand gesetzt. Wer als privater Investor auf die Zusagen der Anbieter vertraute, hat nun das Nachsehen. Denn inwieweit die Verluste in den kommenden Monaten oder Jahren wieder schwinden, kann bisher wohl niemand absehen.


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  • Prof. Pausch: Sicherlich entstehen durch die Abhebung an einer anderen Bank im Ausland durch die Administration...
  • FlorianH: In der Tat sind inzwischen die Zinsen weiter gefallen. In der derzeitigen Situation halte ich Tagesgeld für...
  • Fatma Kutlu: Bitte Auskunft erteilen wegen Wohnungsumzug,. Auskunft ist für den Vermieter
  • Lena: Meiner Meinung nach sollte es nichts kosten dürfen, wenn man sich in einem anderen Land Geld abholen möchte....
  • Baur Hans-Peter: Reutlingen ist württembergisch! oder richtig: baden-württembergisch herzliche Grüße, Hans-Peter Baur
  • Bernecker1977: Pauschal kann man Leerverkäufe auf keinen Fall verbieten. Der deutsche Alleingang zeigt, wie wenig...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Silberpreis | Goldpreis | Ölpreis Hat eine Geldanlage mit Bafin Siegeleine eine höhere Qualität als andere Anlageprodukts

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.