In Zeiten der anhaltenden Wirtschaftskrise wissen sehr viele Verbraucher und Sparer nicht, was sie mit ihren Ersparnissen anfangen sollen. Der Erwerb einer eigenen Immobilie scheint für viele Bürger der ideale Weg, um sich gegen eine Zuspitzung der Krise abzusichern. Auch wenn der Immobilienerwerb ohne einen Immobilienkredit in den allermeisten Fällen nicht möglich ist. In der Regel ist der Kauf oder Neubau etwas, dass Verbraucher nur ein einziges Mal im Leben auf die Beine stellen. Eine aktuelle Studie des Portals Immobilienscout24 hat aktuell gezeigt, dass viele Finanzierungskunden nicht so zufrieden mit ihren Darlehen für den Bau oder Kauf einer Immobilie sind, wie dies wohl eigentlich wünschenswert wäre.
Immerhin ein Drittel aller Käufer ist nicht zufrieden mit den Rahmenbedingungen ihrer Immobilienkredite. Insgesamt wurden 1.479 Käufer nach ihrer persönlichen Einschätzung befragt. Mit dem Ergebnis, dass sage und schreibe 35 Prozent der Befragten verärgert sind über die Konditionen, die ihnen vom jeweiligen Anbieter bei der Baufinanzierung geboten wurden. Aber es gibt auch positive Entwicklungen. Denn 83 Prozent der Eigentümer sind der Meinung, gut informiert worden zu sein über die Bedingungen der individuellen Finanzierung. Auch sind sogar 91 Prozent der Umfrageteilnehmer sicher, dass die Kalkulation richtig war. Wie wichtig eine günstige Finanzierung für den sicheren Kauf von Wohneigentum heute mehr denn je ist, wissen die Verbraucher also durchaus.
Einmal mehr bringt die Befragung ans Tageslicht wie bedeutend es für die Kunden in spe ist, sich die Konditionen genau anzusehen und ausführlich zu vergleichen, welches Angebot für die eigenen Zwecke am ehesten in Frage kommt. Faktoren wie der Effektivzins und der Tilgungssatz zu Beginn der Kreditlaufzeit werden von Experten als das wichtigste Fundament für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung eingestuft. Zumal schon minimale Zinsdifferenzen angesichts der teilweise jahrzehntelangen Rückzahlungsphase zu erheblichen Einsparungen führen können. Oder zu unnötig hohen Folgekosten.
Seit Monaten bereits ist die Regierung Chinas darum bemüht, die Kreditvergabe durch die Banken endlich zu verringern. Der Grund: Die massive Bereitstellung von Mitteln hat nicht nur dazu geführt, dass in manchen Städten regelrechte Immobilienblasen entstanden sind, die in Zukunft noch zu erheblichen Problemen führen könnten. Darüber hinaus ist die freizügige Vergabe von Darlehen für die chinesische Wirtschaft eine große Gefahr, weil sie so neuen Zündstoff für die grassierenden Inflationsängste und den bestehenden Inflationsdruck bietet. Im zurückliegenden Monat August nun stieg die Kreditvergabe durch Chinas Banken selbst für manchen Experten überraschend deutlich.
Im Vergleich mit dem Juli dieses Jahres wurde rund 10 Prozent mehr Kapital an Kreditnehmer vergeben, das entspricht einem Gesamtvolumen von gut 63 Milliarden Euro. Einen Anstieg hatten viele Volkswirte zwar erwartet, ein so deutliches Plus aber dann doch eher nicht. Doch die Veränderung legt auf der Hand. Im Juli waren wesentlich striktere staatliche Auflagen von der Zentralbank einzuhalten gewesen, weshalb die Kreditvergabe auf ihren niedrigsten Stand 2011 gefallen war. Für die Analysten stellt diese Entwicklung vor allem deshalb ein gutes Zeichen dar, dass sie Hoffnung auf eine bessere Vergabe von Krediten an die Unternehmen im Lande macht.
Daran, dass die Regierung in Peking aber dennoch größten Wert auf die Eingrenzung der Inflation legt, besteht auch weiterhin für die Analysten kein Zweifel. Die internationalen wirtschaftlichen Probleme bekommt die Volksrepublik derzeit aber genauso zu spüren wie andere Staaten. Im August sank den behördlichen Meldungen zufolge das Exportvolumen auf 173 Milliarden US-Dollar. Im Vormonat noch hatte die Exportwirtschaft Chinas mit einem Ergebnis von 175 US-Dollar einen neuen Spitzenwert erzielen können. Diese Veränderungen werden nach Expertenmeinungen auch weiterhin bestehen bleiben, weil die Schuldenkrise in den USA und das geringe Wachstum der US-amerikanischen Wirtschaft auch im Reich der Mitte Spuren hinterlassen.
Die Gebühren, die Banken ihren Kunden für die Beanspruchung der verschiedenen Produkte in Rechnung stellen, sorgen immer wieder für heftige Debatten in den Medien. Während Verbraucherschützer und Kunden gleichermaßen die gängige Praxis vieler Institute kritisieren, weisen die Banken in schöner Regelmäßigkeit auf die gestiegenen Kosten hin, die eben auch vom Kunden mitzutragen seien. Zumindest in einem Punkt hat sich nun der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am gestrigen Tage erneut auf die Seite der Kunden gestellt.
Die Richter urteilten, dass Banken ihren Kunden keine Gebühren für die so genannten Kreditkontos berechnen dürfen. Nachzulesen ist das Urteil des BGH unter dem Aktenzeichen XI ZR 212/10. die Gebühren für die Kreditkonten sind nach Auffassung der Richter schlicht unzulässig. Gegen die bisherige Gebührenpraxis hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geklagt. Beklagt wurde im Prozess das Unternehmen IBB Internationales Bankhaus Bodensee AG. Das Ergebnis des Urteils für die Banken: Bei Bestandskunden dürfen die Gebühren für die Konten nicht mehr erhoben werden.
Im Falle von Neuverträgen sind die Banken nun dazu aufgerufen, entsprechende Korrekturen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorzunehmen, um sich so dem Urteil des BGH zu fügen. Die Entscheidung der Richter wird damit begründet, dass die Führung des Kontos zu einem Darlehen nicht wie zuletzt üblich als Sonderleistung einzustufen sei. Der Tilgungsplan sowie die regelmäßig zugestellten Kontoauszüge zum jeweiligen Kredit reichen aus, damit Kunden erkennen können, welche Verpflichtungen sie der Bank gegenüber noch haben und in welchem Umfang bereits Rückzahlungen erfolgt sind, so die BGH-Richter. Alle weiteren Informationen seien weitgehend lediglich für die Banken von Bedeutung.
Mit der so genannten Umweltprämie hatte die Bundesregierung im Jahr 2009 einen wichtigen Beitrag zur Besserung der deutschen Wirtschaft leisten können. Nach der Einführung der staatlichen Förderung bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge stieg einerseits der Absatz bei den Vertretern der Automobilbranche. Mit ihnen durften sich auch die Banken, insbesondere die so genannten Autobanken über die Prämieneinführung freuen.
Denn dank der auch als Abwrackprämie bekannten Leistung finanziellen Hilfe vom Staat stieg auch die Zahl der neu abgeschlossenen Kreditfinanzierungen in erheblichem Maße. Nach dem Ende der Förderaktion berichtet der Bankenfachverband nun für das vergangene Jahr von einem spürbaren Rückgang der neuen Konsumentenkredit. Zum Verband gehören insgesamt 55 Institute – hierbei handelt es sich zum einen um die so genannten Autobanken und um Absatzfinanzierer auf der anderen Seite.
Im Bereich der Absatzfinanzierungen sank das Geschäft mit Neukrediten um 9,6 Prozent. Damit reduzierte sich das Gesamtvolumen hierbei auf nun nur noch 89,4 Milliarden Euro für das Jahr 2010. Ganz so dramatisch stuft der Verband die rückläufigen Zahlen am Ende aber nicht ein. In Rahmen der Veröffentlichung seines aktuellen Konsumentenkredit-Index ist im Gegenteil von einer Normalisierung die Rede, somit wird eher das Jahr 2009 als positive Ausnahme gewertet. Im vergangenen Jahr wurden unterm Strich 23,4 Prozent weniger neue Fahrzeuge zugelassen in Deutschland.
Über viele Jahre hinweg war die Weltbank für die Entwicklungsländer der Welt der wichtigste Ansprechpartner, wenn sie frisches Geld in Form von Krediten benötigten. Doch wie in so vielen anderen Bereichen konnte der wirtschaftliche Aufschwung der Volksrepublik China auch in diesem Zusammenhang eine regelrechte Trendwende in Gang bringen. Denn inzwischen ist es nicht mehr die Weltbank, die als wichtigster und größter Geldgeber der Entwicklungsländer in Erscheinung tritt. Neben der Export-Import-Bank hat sich vor allem die Staatsbank China Development Bank einen international guten Ruf als Kreditgeber erarbeitet in den vergangenen Jahren, wie aus einem aktuellen Bericht der Financial Times hervorgeht.
Gemeinsam haben die genannten beiden Staatsbanken allein in den letzten 24 Monaten an Unternehmen und die Regierungen verschiedener Entwicklungsländer wenigstens 110 Milliarden US-Dollar als Darlehen verteilt. Dieses Gesamtvolumen entspricht rund zehn Milliarden Dollar mehr als das Kreditvolumen, das von der Weltbank im gleichen Zeitraum von Sommer 2008 bis 2010 vergeben wurde. Einen weiteren Unterschied gibt es nicht bezüglich der Darlehenssummen, die bereitgestellt wurden. Im Vergleich zur Weltbank sind die Kredite aus China mit eher geringen Anforderungen verbunden. So verzichten die chinesischen Banken auf Prämissen wie die Umsetzung von Reformen im wirtschaftlichen oder politischen Bereich. Für Experten zeigen die Entwicklungen einmal mehr, in welch massiver Weise und mit welchem Tempo der Einfluss Chinas international steigt.
Für China selbst ist die Rolle als Kreditgeber in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. Denn auf diese Weise baut das Land seine Handelsbeziehungen zu Ländern in Afrika und allen Teilen Amerikas zunehmend aus. Besonders reibungslos läuft die Kreditvergabe erwartungsgemäß an Länder, die über umfangreiche Rohstoffreserven verfügen. So macht sich das Reich der Mitte zunehmend unabhängiger von westlichen Industrienationen. Ausführliche Statistiken der chinesischen Staatsbanken in dieser Sache gibt es nicht.
Bis zum heutigen Tage war die wohl bekannteste deutsche Auskunftei, die Schufa – die so genannte Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung –, als Auskunftgeber für Banken und andere Unternehmen hinsichtlich der deutschen Privatkunden gefragt. Das Unternehmen erteilte Auskunft dazu, wie sich Verbraucher in der Vergangenheit bei der Rückzahlung der verschiedenen Darlehen verhalten hatten.
Über die Jahre wurde das Unternehmen zur wichtigsten Informationsquelle für Kreditinstitute, die anhand der Sachlage auf die Kreditwürdigkeit der Verbraucher schließen konnten. Bis dato beschränkte sich das Unternehmen auf Informationen für nicht-gewerbliche Antragsteller, die dringend ein Darlehen benötigen. Ab sofort jedoch können Banken auch die Bonitätsprüfung zu den so genannten Kleinstunternehmern durchführen, denn die Schufa ergänzt ihr bisheriges Portfolio um die entsprechende Sparte. Was für die Geldgeber eine wichtige neue Hilfestellung ist, kann sich für die kleinen Unternehmen als durchaus nachteilig erweisen.
Denn Experten warnen schon seit einiger Zeit, dass Banken und andere Kreditgeber nicht einzig und allein die Schufa-Auskunft alt Entscheidungskriterium für die Vergabe von Darlehen zugrunde legen dürften. Dies sei nur einer von vielen Punkten, die bei der Überprüfung eines Kreditantrages geprüft und berücksichtigt werden sollten. Zumal es gerade bei den besagten Kleinstunternehmen oftmals Probleme gibt, sich mit frischem Kapital auszurüsten, um wirtschaftlich schwierige Zeiten überstehen zu können.
Donnerstag, Januar 5, 2012
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