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US-Leitzins noch bis Jahresende auf Rekord-Wert?

Mittwoch, März 17, 2010

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In vielen Ländern gibt es derzeit Zinsniveaus bei den Leitzinsen, die historischen Tiefstständen entsprechen. Nur so wussten sich die Zentralbanken zu helfen, um der grassierenden Wirtschaftskrise zu begegnen und die nationalen Wirtschaften zu entlasten. Sowohl die Europäische Zentralbank EZB als auch ihr US-Pendant, die FED, haben Schritte dieser Art ergriffen. Nun wurde bekannt gegeben, dass die US-Notenbank auch in den kommenden Wochen ihrer Herangehensweise treu bleiben wird. Einen Grund zur Veränderungen der Zinspolitik sehen die Experten der FED schlicht in der momentanen Lage nicht.

Unter Wirtschaftsexperten geht man angesichts der Formulierungen aus dem Umfeld der Federal Reserve sogar davon aus, dass der Leitzins noch für sechs Monate oder länger seinen derzeitigen Wert halten könnte. Aktuell liegt der Leitzins in den USA zwischen 0,0 und 0,25 Prozent. Gleichbleibend schlecht stuft man die Wirtschafslage aber dennoch nicht ein. So hält man die konjunkturelle Entwicklung in den USA im Augenblick bei der Fed durchaus für besser als dies noch Ende Januar der Fall gewesen war.

Stärkere Aktivität in der Wirtschaft und eine Erholung, zumindest aber eine leichte Erholung des Arbeitsmarktes, seien zu beobachten gewesen. Innerhalb der Zentralbank gibt es aber durchaus Stimmen, die der Wirtschaft bereits so viel Stabilität zusprechen, dass eine Anhebung des Leitzinses schon sinnvoll wäre. So könnte man die drohende Gefahr einer Inflation frühzeitig stärker als bisher kontrollieren. Vermutlich aber wird erst zum Jahresende eine Korrektur der Zinssätze vorgenommen, sofern die Wirtschaftslage gleich bleibende Entwicklungen erkennen lässt in den USA.

Karstadt soll spätestens Anfang Mai verkauft sein

Dienstag, März 16, 2010

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Für die mehr als 26.000 Mitarbeiter unter dem Dach des Karstadt-Konzerns stehen nun ganz allmählich die Tage der Wahrheit bevor. Denn zum Beginn der neuen Woche wurde nun bekannt, dass die Gläubiger des maroden Warenhauskonzerns spätestens Anfang Mai entscheiden wollen, wie es mit den über 130 Filialen des Unternehmens weitergehen soll. Wahrscheinlicher scheint sogar eine Entscheidung im April, wie es aus dem Umfeld des Insolvenzverwalters heißt.

Der genaue Termin muss nach der inzwischen erfolgten Einreichung des Insolvenzplans nun durch den zuständigen Rechtspfleger bestimmt werden. Klar ist mittlerweile, dass aller Wahrscheinlichkeit nach nicht alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz werden behalten können. 13 Filialen sollen dichtgemacht werden, was letzten Endes rund 1200 Arbeitsplätzen entspricht, die bei Karstadt verloren gehen werden. Im Umkehrschluss würde das Eintreten dieser Prognosen aber auch bedeuten, dass mehr als 25.000 Stellen im Konzern in 120 Karstadt-Häusern erhalten bleiben werden.

Nur wenn Insolvenzverwalter Görg unter den sechs Interessenten keinen passenden Käufer findet, könnte Karstadt vor einer Zerschlagung des Konzerns stehen. Damit dies nicht geschieht, sind auch die Mitarbeiter zu einem nicht unerheblichen Beitrag bereit. Sie verzichten bis zum August 2012 auf Leistungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Dazu gehören ein Teil des Weihnachtsgeldes, das gesamte Urlaubsgeld sowie verschiedene Vorsorgeleistungen der Tarifmodelle.

Französische Vorwürfe am deutschen Reform- und Exportmodell

Montag, März 15, 2010

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Nicht alle europäischen Länder zeigen sich in der momentanen Phase vom Engagement der deutschen Regierung ausnahmslos überzeugt und begeistert. Beispielhaft für diese Tatsache können die Äußerungen der französischen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde verstanden werden. Lagarde weist in ihren kritischen Stellungnahmen vor allem auf den Handelüberschuss hin, der in Deutschland aktuell erreicht wird. Dies sei für die anderen Länder innerhalb der Eurozone schlichtweg nicht tragbar, so Lagarde. Zwar habe die Bundesrepublik im zurückliegenden in vielen Bereichen – wie etwa der eigenen Wettbewerbsfähigkeit – mehr als ordentliche Fortschritte gemacht.

Dass Deutschland aber noch immer deutlich mehr Waren exportiert, als das Land insgesamt über den Importhandel wieder ins Land bringt, sei ein ernstes Problem. Für die Wirtschaftsministerin ist vor allem die Spanne zwischen den Euro-Nationen derzeit zu groß, es benötige einer stärkeren Annäherung zwischen den verschiedenen Mitgliedsstaaten. Nicht nur aus Frankreich kommen dabei kritische Stimmen. So berichtete das Zentralorgan der deutschen Berichterstattung, die Bild-Zeitung, darüber, dass Deutschland zunehmend auch in anderen Staaten der Europäischen Union in die Kritik gerate.

Deutschland, so die Vorwürfe, setze sein eigenes Wachstum über den Export mit einem Wirtschaftsmodell um, für dessen Kosten andere Staaten der Euro-Zone aufkommen müssten. Die Forderungen sind klar definiert: Deutschland soll in verschiedenen Bereichen zurückrudern und Reformen der Wirtschaft zurücknehmen, um für mehr Chancengleichheit innerhalb des Währungsbündnisses und der EU zu sorgen.

Insolvenzverwalter benennt Frist für Karstadt-Verkauf

Freitag, März 12, 2010

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Eine ganze Zeit lang war es vergleichsweise still um den angeschlagenen Karstadt-Konzern geworden. Nun erweist sich diese Ruhephase einmal mehr als eine Art Ruhe vor dem Sturm. Nun meldet sich der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg endlich wieder zu Wort. Görg hatte in der vergangenen Woche beim Essener Amtsgericht den entsprechenden Insolvenzplan für das Unternehmen Karstadt eingereicht. Diesem Plan ist nun auch die feste Zusage im Interesse der Gläubiger des Unternehmens Karstadt zu entnehmen, dass der Verkauf der Kette spätestens Ende Mai über die Bühne gegangen sein soll.

Bis zum 31.05.2010 will der Verwalter also einen Käufer für die Warenhäuser gefunden haben, um den Gläubigern wenigstens anteilig die Kreditmittel zurückgeben zu können. offiziell ist die Sachlage allerdings noch nicht. Dennoch lässt die Stellungnahme eines Sprechers des Insolvenzverwalters darauf schließen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Akzeptanz für den Insolvenzplan von Seiten der Kreditgeber und dem Datum für den Verkauf gibt. Schlecht stehen die Chancen für einen erfolgreichen Verkauf der Filialen im gesamten Bundesgebiet nicht.

Denn neben dem vom Karstadt-Vorstand als klarer Favorit bezeichneten Großinvestor Permira (der mittlerweile angeblich von einem Kaufangebot Abstand nimmt) gibt es nach derzeitigen Informationen weitere sechs Interessenten, die ein Gebot für die Karstadt-Kette abgeben möchten oder dies bereits getan haben.

Kritik und Widerspruch gegen Röslers umfangreiche Sparpläne

Donnerstag, März 11, 2010

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Welche Probleme es nach sich ziehen kann, eine ausgesprochen Lobby gegen sich zu haben, erfährt aktuell der Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler am eigenen Leib. Der FDP-Politiker hatte massive Sparpläne bei der Preispolitik für Medikamente eingesetzt. Dabei hatte Rösler auch von möglichen Zwangsrabatten gesprochen, die in der Pharmaindustrie durchgesetzt werden müssten, um den Sparkurs in der nötigen Art und Weise durchsetzen zu können.

Ob der Gesundheitsminister mit einem derartigen Gegenwind gerechnet hätte, kann man nur erahnen. Richtig ist aber, dass die Kritik aus den Reihen der Pharma-Lobby heftig ausfällt. Im Zentrum dieser Kritik steht unter anderem die so genannte Re-Importquote, die im Zuge der Umsetzung der Rösler’schen Vorhaben entfallen könnte. Bisher gehen knapp sechs Prozent aller in Deutschland verabreichten Medikamente auf solche Re-Importe zurück. Sie sind aus Sicht von Experten ein Faktor für den Arbeitsmarkt.

Und an dieser Stelle erlebt Minister Rösler nun auch regen Widerspruch aus den eigenen Reihen. So weist der saarländische Gesundheitsminister Hartmann auf den drohenden Verlust von rund 700 Arbeitsplätzen als Folge der Quotenabschaffung hin, während sich sein bayerischer Amtskollege Zeil dafür einsetzt, statt der geplanten Zwangsrabatte eher auf eine freiwillige Regulierung der Medikamentenpreise zu setzen, die gemeinsam mit der Pharmaindustrie ausgearbeitet werden könnte. Somit kämpft der Bundesgesundheitsminister am Ende nicht mehr nur gegen die Lobbyisten, sondern zudem gegen anders lautende Meinungen innerhalb der FDP selbst.

Teuerungsrate im Februar höher als erwartet

Mittwoch, März 10, 2010

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Erwartet hatte diese Entwicklung sicher nicht jeder Experte, dennoch sind die Verbraucherpreise in Deutschland im vergangenen Monat Februar doch deutlicher gestiegen, als dies vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation zu erwarten war. Verglichen mit dem Februar des Jahres 2009 stiegen die Preise durchschnittlich um knapp 0,6 Prozent. Genauer betrachtet, ist die Teuerungsrate mit diesem Wert also im überschaubaren Maße gestiegen.

Beim Statistischen Bundesamt beliefen sich die ersten Schätzungen vor der endgültigen Auswertung auf knapp 0,4 Prozent. Als wesentlichen Aspekt führt die Behörde für die anders lautenden endgültigen Zahlen den Bereich der Kfz-Versicherungen an. In diesem Sektor waren die Analysten für das Ende des Monats Februar von einem Rückgang der Tarife um durchschnittlich 15 Prozent ausgegangen. Letztlich sanken die Kosten an dieser Stelle aber nur um etwa 2,0 Prozent. Im direkten Abgleich zum Januar dieses Jahres wird der Wert von 0,4 Prozent dann aber doch erreicht, hier waren die Analysten von einem Zuwachs von 0,2 Prozent ausgegangen.

Besonders stark betroffen von der Teuerung sind Waren wie Kraftstoff oder Heizöl – in diesen Bereichen mussten die Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Teuerungsrate im Januar hatte übrigens einen Wert von 0,8 Prozent erreicht. Insgesamt ist die Situation weiterhin recht entspannt. Als Warnschwelle für zu drastische Inflationsraten sieht die Europäische Zentralbank eine Grenze von 2,0 Prozent vor. Diesen Grenzwert hat die Bundesrepublik zuletzt vor über einem Jahr überschritten. Erst zum Jahresende erwarten Volkswirte einen Anstieg der Inflation auf etwa ein Prozent, weil man von fortschreitenden Preisanstiegen bei Nahrungsmitteln und den Energiekosten ausgeht.


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  • Frager: Provopoulos ist ein Grieche und wird sicher die Massnahmen nicht kritisieren, oder? Provo Populus könnte man...
  • Peter Kulman: Unglaublich, das Unternehmen hat selbst über 3 Milliarden Schulden, und das Geld vom Börsengang geht...
  • Reiner Tiroch: Na, was würde wohl der Prüfer bei den unseren Banken alles so feststellen wo doch alle so unschuldig...
  • Mag.Oec. Thomas Rudolf Kropp: Föllig richtig. Ich mache das immer so. Frage: Hast Du einen BMW? Nein? Hast Du einen...
  • Tob: Ich freue mich schon auf die CeBIT 2010. Auf meinem Blog könnt ihr auch abstimmen, wie ihr die CeBIT fandet.
  • aktien online kaufen: “Dabei sind die Staatsanleihen gerade in der momentanen Phase eine ausgesprochen wichtige...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.