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Archiv | US-Börsen - Nasdaq - NYSE

Citigroup will Tarp-Mittel zurückzahlen

Montag, Dezember 14, 2009

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Die staatlichen Mittel aus dem eigens geschaffenen Fonds der US-Regierung, haben zwar vielen Banken in den USA über die Durststrecke der Krise geholfen. Doch mittlerweile will man sich lieber früher als später wieder selbst in die Unabhängigkeit vom Staat entlassen. So will sich nun auch die Citigroup schnellstmöglich um Rückzahlungen der Finanzhilfen kümmern.

Einen entsprechenden Antrag hat der Finanzkonzern inzwischen gestellt. Auch über die Modalitäten ist man sich mit den Kontrollbehörden einig geworden, heißt es in aktuellen Meldungen aus dem Unternehmen selbst. Rund 20 Milliarden US-Dollar hatte die Citigroup als dem so genannten Programm TARP. Diese Summen will man nun – wie so manch anderer Mitbewerber zuvor – über eine Kapitalerhöhung in die Tat umsetzen. Mehr als 17 Milliarden US-Dollar soll die Aktion in die Kassen bringen.

Hinzukommen Planungen für weitere 3,5 Milliarden US-Dollar, die mit ergänzenden Kapitalmaßnahmen erzielt werden sollen. Auch das zusätzliche Absicherungsprogramm, das in der Krise in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium ausgearbeitet worden war, will die Citigroup nun zügig beenden. Gedacht ist die rasche Rückzahlung auch deshalb, um die Kosten für die Rückzahlung zu reduzieren. Denn die TARP-Leistungen würde von Jahr rund 1,7 Mrd. Dollar als Zinsbelastung kosten. Das Ministerium wird im Gegenzug schrittweise die Stammaktien verkaufen, die es derzeit von der Citigroup hält.

McDonald’s erfreut mich überschaubarem Quartals Minus

Donnerstag, Oktober 22, 2009

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Gefeiert, gegessen und konsumiert wird auch und gerade in der Krise auch weiterhin. Das besagt schon eine alte Redewendung. Die Beweisführung dieser These tritt nun ausgerechnet der Fastfood-Konzern McDonald’s aktuell an. In Europa hat das Unternehmen überdurchschnittlich hohen Gewinn erzielen können im vergangenen Quartal, die Anleger freuen sich über diese Entwicklung, nachdem sie in den vergangenen Wochen eher von gegenteiligen Schlagzeilen betroffen waren. Denn seit Jahresfrist hatte die Mcdonald’s Aktie ordentlich an Wert eingebüßt.

Allein am heutigen Tage lag die Aktie schon vor Börsenbeginn an der Wall Street bei fast drei Prozent mehr als am Vortag. Das dritte Quartal hatte der US-amerikanischen Schnellimbiss-Kette Ergebnisse eingebracht, mit denen das Unternehmen die Prognosen deutlich übertreffen konnte. Netto war als wahrscheinlicher Gewinn deutlich weniger vorhergesagt worden als die sechs Prozent Wachstum, die das vergangene Quartal bescherte. Statt der erwarteten 1,11 US-Dollar pro Aktie liegt der Wert inzwischen bei 1,15 Dollar.

Der Nettogewinn beläuft sich demnach derzeit auf 1,26 Milliarden US-Dollar. Ein Minus muss auch McDonald’s verarbeiten in den eigenen Bilanzen. Mit nur etwa 3,5 Prozent liegt das Minus des Unternehmens allerdings relativ niedrig verglichen mit anderen Konzernen aus den USA. Für das letzte Quartal des Jahres sieht man die Zeichen für die Rückkehr für Gewinne als gekommen.

Dow Jones Leitindex vor dem Verkauf?

Montag, August 24, 2009

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Wer wollte nicht schon immer selbst Besitzer eines eigenen Aktienindices werden? Nun bietet sich möglicherweise die Chance für rücklagenstarke Anleger, diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Und zwar sogar in Form des weltweit wohl bekanntesten Index überhaupt: des US-Leitindex Dow Jones. Der US-amerikanische Konzern News Corp des Großinvestors und Milliardärs Rupert Murdoch soll nach derzeitigen Presse-Informationen mit dem Gedanken an den Verkauf des Dow Jones spielen.

Ein baldiger Verkauf soll möglich sein, obwohl die Verhandlungen erst ganz am Anfang stünden, so die momentanen Meldungen. Mit gravierenden Auswirkungen auf das tägliche Business an der Wallstreet in New York als Folge einer potentiellen Verkaufs rechnen Experten allerdings eher nicht. Für Eigentümer Murdoch wäre der Verkauf eine Chance, die eigenen krisenbedingt in Mitleidenschaft gezogenen Unternehmensbilanzen aufzufrischen.

Angeblich soll das Bankenhaus Goldman Sachs bereits den Auftrag erhalten haben, mögliche Alternativen für einen Verkauf zu prüfen. Finanzielle Forderungen wurden nicht veröffentlicht. News Corp hatte den Dow Jones für eine Summe von knapp 5,7 Milliarden US-Dollar erworben. Zu Beginn des Krisenjahres 2009 mussten Abschreibungen in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar auf den Dow Jones-Wert getätigt werden wegen der hohen Einbußen.

US-Finanzminister ruft Finanzbehörden zur Ordnung

Dienstag, August 4, 2009

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Eigentlich ist US-Finanzminister Timothy Geithner als eher ruhiger und ausgeglichener Zeitgenosse bekannt. Doch die andauernden Querelen der US-Wirtschaft sowie die Probleme mit der Finanzaufsicht und den Notenbank FED haben nun scheinbar das Fass Geithner zum Überlaufen gebracht.

Die Regierung will nun die Finanzaufsicht umfangreichen Reformen unterziehen, um zukünftig besser aufgestellt zu sein gegen etwaige Nachwehen der Finanzkrise. Geithner kritisiert diesbezüglich nun öffentlich die Bosse der Börsenaufsicht, der Notenbank sowie der staatlichen Einlagensicherung. Dabei bezeichnet mancher Experte die verbalen Attacken des Finanzministers als zu ausschweifend und für einen Mann seines Amtes als zu unbeherrscht. Mit den Tiraden des Ministers geht ein Streit zwischen den US-Finanzaufsichtbehörden und der amtierenden Regierung unter Präsident Obama.

Seinen Anfang nahm der Streit mit den Widersprüchen, die Obamas Reformpläne für die Aufsichten bei den entsprechenden Chefs der Behörden ernteten. Geithner rief nun die Chefs von FED, SEC und Einlagensicherung FDIC zur Ordnung. Die Kritik der Behörden-Chefs geht vor allem dahin, dass sie gegen eine Führungsrolle der FED im Rahmen der Reformen des Finanzmarktes sind und ihrerseits keine Macht einbüßen wollen.

Ford überrascht Experten mit gutem Quartalsergebnis

Donnerstag, Juli 23, 2009

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Bei Ford selbst sieht man das eigene Unternehmen in gewisser Weise als Paradebeispiel dafür, welche positiven Entwicklungen durch die staatlichen Hilfszahlungen durch die Regierung möglich wurden. Denn der Automobilhersteller gehört zu den Unternehmen, die das zurückliegende Krisenjahr mit den gravierenden Verlusten und Umsatzeinbrüchen hinter sich gelassen haben. 2008 war das Jahr, in dem der Autokonzern Ford Verluste in Höhe von 8,7 Milliarden US-Dollar einfuhr.

Ein Einmaleffekt hat nun für eine Überraschung bei den Experten geführt. Denn bisher konnte das Unternehmen in 2. Quartal des Jahres einen Gewinn von immerhin 2,3 Milliarden Dollar erzielen. Mit einem solchen Ergebnis hatten nur die wenigsten Analysten wirklich gerechnet. Zwar ist der Umsatz bei Ford grundsätzlich zurückgegangen. Der Überschuss für die Zeit von Anfang April bis Ende Juni beträgt dennoch 2,3 Mrd. US-Dollar.

Dies könnte nun für die Nummer zwei unter den US-Autokonzernen die ersehnte Trendwende sein, die man nach der Umschuldung so dringend brauchen könnte. Die Börse jedenfalls nahm die Meldung mit Freude auf. Die Aktie des Unternehmens legte bereits vorbörslich um mehr als drei Prozent zu. Insgesamt hat Ford im 2. Quartal das Minus des Vergleichszeitraums aus dem Vorjahr mehr als halbieren können. im operativen Geschäft strebt man für 2011 den Wiedereintritt in die Gewinnzone an.

Goldman Sachs Manager verkauften umfangreiche Aktienpakete

Dienstag, Juli 14, 2009

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Die Meldungen sorgen weltweit für mehr als nur ein wenig Verärgerung. Die US-Regierung half bekanntlich etlichen US-Banken, die in der Krise ins Trudeln geraten waren und ohne staatliche Hilfe nicht aus eigener Kraft wieder hätten stabilisiert werden können. eine dieser Banken war das bekannte Unternehmen Goldman Sachs. So weit so gut.

Doch nun wurde bekannt, dass es nach der Überweisung von immerhin zehn Milliarden US-Dollar aus der Kasse der Steuereinnahmen zu weiteren Folgen gekommen war, die sicher nicht beabsichtigt gewesen sind. So sollen sich viele Banker bei Goldman Sachs nach der Finanzspritze aus Washington von ihren Aktienpaketen getrennt, nachdem sich der Aktienkurs wieder stabilisiert hatte. Der Erlös dieser unschönen Vorgehensweise wird derzeit auf gut und gerne 700 Millionen Dollar beziffert.

Dass Manager sich Millionensummen an der Börse verschaffen, wenn der Staat in die Bresche springt, ist für die Steuerzahler und auch für die Politik weder angebracht noch nachvollziehbar, weshalb vielerorts Sanktionen gegen die betreffenden Führungskräfte des Unternehmens gefordert werden. An der Umsetzbarkeit solcher Strafmaßnahmen darf jedoch gezweifelt werden, denn es handelte sich angeblich nicht um verbotene Insidergeschäfte, sondern um ganz normale Aktienverkäufe, die auch jeder andere Aktionär hätte tätigen können. des Unmutes der Regierung können sich die Manager dennoch sicher sein.


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  • Reiner Tiroch: Na, was würde wohl der Prüfer bei den unseren Banken alles so feststellen wo doch alle so unschuldig...
  • Mag.Oec. Thomas Rudolf Kropp: Föllig richtig. Ich mache das immer so. Frage: Hast Du einen BMW? Nein? Hast Du einen...
  • Tob: Ich freue mich schon auf die CeBIT 2010. Auf meinem Blog könnt ihr auch abstimmen, wie ihr die CeBIT fandet.
  • aktien online kaufen: “Dabei sind die Staatsanleihen gerade in der momentanen Phase eine ausgesprochen wichtige...
  • Mariom: Dieser unglaublich niedrige Stand ist dreist!
  • Reiner Tiroch: Na, dann lässt das Bankenrecht also solche Verstöße gnadenlos zu? Da alle Banken aus dem letzten Loch...
Börsenweisheiten & Zitate
  • Junk-Bond-Händler: “Wie war Ihr Urlaub, Herr Bankier?”
    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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ZDF-Beitrag zu Vor- und Nachteilen von der staatlich geförderten Riester-Rente

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Öffentliche Empörungen von Politikern über Steuersünder sind im Moment “in Trend”, doch wie glaubwürdig sind sie? Dieser NDR Beitrag zeigt, dass in der Vergangenheit die großen deutschen Parteien auch in zahlreichen Schwarzgeld- und Steueraffären verstrickt waren. Sind die Empörungen also nichts anderes als reiner Populismus und öffentlich-mediale Heuchelei?

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Im TV Duell zwischen Michael Naumann und Ole von Beust verlor Naumann mehrmals den Faden.